Amnesia: The Bunker – im Test (PS4 / Xbox Series X)

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Seite 1

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Ich bin Henri Clément, Soldat der französischen Armee im Ersten Weltkrieg. Ich wurde von meiner Einheit getrennt und schreibe nun diese Zeilen, stets auf Rettung hoffend. Doch sie wird nicht kommen, denn ich befinde mich im unterirdischen Tunnel­system eines Bunkers und ­kämpfe ums Überleben. Mir stehen lediglich mein alter Revolver und ­meine Dynamo-Taschenlampe zur Verfügung, deren Kurbel mit ihren Geräuschen eine grausige Kreatur anlockt, die mich stets hinter den Wänden zu verfolgen scheint. Fotos, Notizen und Tagebucheinträge erzählen von mysteriösen Geheimnissen hinter den dicken Bunkermauern, deren Ausgang absichtlich verschüttet wurde.

So verbringe ich mehr Zeit mit Lesen, als mir lieb ist – am besten im zentral gelegenen Verwaltungsbüro, das als einziger Speicherplatz und zugleich Lagerraum für allerlei Granaten, Verbandsmaterialien und Benzinkanister dient, die in meinem spärlichen Inventar keinen Platz mehr haben. Gleich nebenan steht mein ­Lebensretter: Der klapprige Generator versorgt, sofern er denn regelmäßig von mir befüllt wird, die dunklen Gänge mit Strom und hält mir so zeitweise den lichtscheuen Dämon vom Leib. Angeblich sei das Vieh zwar schlau und würde sich auf mich stürzen, sobald ich etwas Lärm mache. Doch egal, ob ich die Kurbel meiner Taschenlampe im Dauerbetrieb halte, mit Granaten Türen aufsprenge oder blutend (Rattenzähne sind sehr scharf) durch die Anlage irre – oft zu Gesicht bekomme ich das Ungetüm nur auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Und so suche ich weiter nach Dynamit, Zünder und dem leisen Horror, den der Krieg auslöste. Hallo, ist da jemand…?

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