Ar tonelico Qoga: Knell of Ar Ciel – im Test (PS3)

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Auch wenn das dritte Ar tonelico auf den ersten Blick an die oft eher durchwachsenen Rollenspiele von Idea Factory erinnert, spielt das Abenteuer aus dem Hause Gust (Atelier-Serie) mindestens eine Liga höher. Statt Euch durch konfuse Crossover-Welten zu hetzen und mit endlosen Tutorials zu quälen, erzählt Ar tonelico Qoga die Geschichte einer postapokalyptischen Welt. In dieser leben nur auf drei großen Türmen noch Menschen, die vom Clustanischen Imperium unterdrückt werden. Doch als die geheimnisvolle Saki unter dramatischen Umständen im Dorf von Held Aoto auftaucht, kommt Bewegung in die Welt… Sie ist ein Reyvateil – ein künstlich geschaffenes weibliches Wesen – und kann durch ihren Gesang mit der Göttin kommunizieren und Wunder wirken.
Das tun die Reyvateils vor allem in Kämpfen: Während Ihr und Eure KI-Kollegen in Echtzeit auf dem Polygon-Schlachtfeld umherwetzt und Gegner mit Combo-Attacken beharkt, lädt Euer Reyvateil mächtige Magie auf – manch dickem Boss könnt Ihr nur so zu Leibe rücken. An Speicherpunkten redet Ihr mit Euren Begleiterinnen und taucht in deren Seele ein: Löst Ihr Probleme und Konflikte der Reyvateils, danken sie es Euch mit neuen, mächtigen Attacken – ein interessantes und originelles Spielsystem.
Am deutlichsten wird den meisten der ’Schweinekram’ auffallen. Zwar geht es in jeder Bravo handfester zur Sache, trotzdem ist Ar tonelico in Dialogen gespickt mit Ein- und Zweideutigkeiten. Und wenn die Heldin Eurer Wahl beim Magie-Einsatz Lage um Lage ihrer Kleidung ablegt, dann erkennt man deutlich, dass Entwickler Gust vor allem eine ganz bestimmte Zielgruppe im Auge hat…

+ dynamische Echtzeit-Kämpfe
+ wahlweise japanische Sprecher
+ Soundtrack-CD liegt bei

– grafisch nur Durchschnitt

Thomas Nickel meint: Wer Ar tonelico Qoga nur auf die Zweideutigkeiten reduziert, tut ihm Unrecht. Hinter den (harmlosen) Anzüglichkeiten verbirgt sich ein durchdachtes Rollenspiel, das geschickt klassische Elemente – auch lästige Zufallskämpfe – mit eigenen Ansätzen kombiniert. Die Gesangs-Magie verpasst dem Ganzen eine taktische Note und die postapokalyptische Welt stellt einen schönen Kontrast zur überzuckerten Niedlichkeit Eurer weiblichen Begleiter dar. Grafisch gibt es einfache Charaktermodelle und starre Hintergründe zu sehen, dafür gefällt der großartige Soundtrack.

Hinter der biederen Technik verbirgt sich ein umfangreiches und komplexes J-RPG mit ein paar richtig guten Ideen.

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Seska1973
26. Mai 2011 10:24

Ist wirklich Gut. Hab es schon durchgespieltBei der US Fassung, wurden die “”Verwandlung Animationen””.. angepasst… Um mal ein Zitat aus “”Tales of Vesperia”” zu nutzen. “”they bouncing””, “”What are you looking at?””, “”I wish i could bounce””

Deku Man X
26. Mai 2011 1:34

Haben will ^^

crazymashine
26. Mai 2011 1:18

[quote = M!]Hinter der biederen Technik verbirgt sich ein umfangreiches und komplexes J-RPG mit ein paar richtig guten Ideen.[/quote]Dem ist nichts hinzuzufügen! GUTES Ding!

spike
25. Mai 2011 22:41

nett

DerPanda
25. Mai 2011 22:29

wirklich gutes spiel zwar nicht so gut wie teil 1 aber besser wie der 2. und muss zugeben besser wie ich erwartet habe 😀 die wertung hätte ruhig etwas höher ausfallen können hab das gefühl das ist so die standart wertung wie schon bei atelier rorona wenn ich mich richtig entsinne^^ [url=http://eu.playstation.com/psn/profile/panda479/] [imgcomment image[/img] [/url]

Celes
25. Mai 2011 16:55

Wer sich den Namen ausgedacht hat, hat doch echt nen Knell.

Oliver Gruener
25. Mai 2011 16:48

Werde ich mir als Budgettitel holen.

APT
APT
25. Mai 2011 15:57

Die ersten zwei Teile habe ich geliebt. Der dritte steht schon lange auf meiner Liste, aber bisher bin ich leider noch nicht dazu gekommen…. wird aber definitiv noch nachgeholt ^^