Arcade Classics Anniversary Edition – im Test (Switch)

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Jemand bei Konami hat gemerkt, dass Leute ihre alten Spiele mögen und gleich ein paar Klassiker-Sammlungen angestoßen – die erste widmet sich den Arcade-Tagen des früheren Kult-Entwicklers. Die Auswahl wirkt willkürlich: Da ist die archaische Horizontal-Action ­Scramble, die als Urvater von Gradius gilt. Das ist auch an Bord, aber unter dem westlichen Titel Nemesis. Der Nachfolger Gradius II, hier als Vulcan ­Venture vertreten, ist spielerischer Höhepunkt der Serie und auch dieser Sammlung: ein knallschweres, perfekt durchdachtes Ballervergnügen. Auch Life Force basiert auf Gradius, doch die enthaltene West-Fassung setzt auf ein anderes Upgrade-System als Salamander, das japanische Original. Twinbee ist eine niedliche Vertikal-Ballerei, Typhoon (im Original A-Jax) setzt auf Tiefenwirkung und Zoom-Effekte. Abgerundet wird das Angebot durch den zugänglichem Shooter Thunder Cross, der das modernste Spiel der Collection darstellt – und als Rausschmeißer gibt es das deplatziert wirkende Haunted Castle, eine abnorm schlechte Arcade-Interpretation der Castlevania-Thematik.

Ihr aktiviert Scanlines und Autofeuer, auch Savestates lassen sich anlegen. Dank Patch ist jetzt auch eine Tate-Option mit von der Partie, die Titel im Hochkant-Modus profitieren gewaltig davon. Auch die erhofften japanischen Originalversionen der Spiele haben sich eingefunden: Die unterscheiden sich nicht ganz so radikal von den West-Versionen, wie das bei Marken wie Contra und Castlevania der Fall ist, aber der Kenner weiß diese Ergänzung absolut zu schätzen.

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