Atelier Lydie & Suelle: The Alchemists and the Mysterious Paintings – im Test (PS4 / Switch)

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Kurze Einordnung gefällig? Bitte sehr: Entwickler Gust selbst sieht Atelier Lydie & Suelle als das 19. Atelier-Kapitel. Und nach Atelier Sophie und Atelier Firis ist die aktuelle Episode das ­dritte und wohl auch finale Spiel der Mysterious-Reihe. Das bedeutet, das jüngste ”Atelier” spielt in der gleichen Welt wie die beiden anderen genannten Episoden. Und Figuren wie Sophie, Plachta und Firis werden früher oder später bei den Zwillingsschwestern Lydie und Suelle vorbeischauen.

Lydie und Suelle leben gemeinsam mit ihrem Vater in der Stadt und hätten gerne das erfolgreichste und beliebteste Alchemisten-Atelier. Das scheitert allerdings nicht nur an der eigenen Unerfahrenheit, sondern auch dem unzuverlässigen Elternteil, das sich lieber die ganze Zeit im Keller der Malerei hingibt, als sich dem Zusammenrühren von nützlichen Gegenständen zu widmen. Doch gerade die Bilder des Vaters könnten der Schlüssel zum Erfolg sein: Denn als sich Lydie und ­Suelle eines davon genauer ansehen, finden sie sich auf einmal in der gemalten Welt wieder – und in der gibt es so manchen Alchemie-Rohstoff, den man sonst nicht so ohne Weiteres findet!

Die offene Struktur des Vorgängers Atelier Firis wurde hier wieder zurückgefahren, dafür bieten die Bilder nun Zugang zu exotischeren Settings, die sich nur schwer in die eigentliche Welt hätten integrieren lassen. ­Diese Szenarien sind es dann auch, die ­Lydie & Suelle ausmachen – denn der Rest des Spiels folgt dem üblichen Atelier-Muster. Der Fokus des Spiels liegt auf dem Sammeln von Rohstoffen und deren Verarbeitung zu Gegenständen. Dabei ist die Bandbreite groß: Manche braucht Ihr in erster ­Linie, um Aufgaben zu erfüllen, ­andere helfen auch Kampf. Der läuft ganz routiniert runden­basiert ab, in dieser Hinsicht ­verzichtet die Atelier-Reihe seit jeher auf ­Experimente.

Dasselbe gilt allerdings auch für die Präsentation: Kleine Areale und durchaus wahrnehmbare ­Ladezeiten beim Ortswechsel? Das geht sowohl auf PS4 wie auch auf Switch heute besser, zumal weder die Animationen der Figuren noch die Hintergründe durch übermäßige Detailvielfalt auffallen. Auch bei der Lokalisation hat man dieses Mal ein wenig gespart: Im Gegensatz zu den letzten beiden Episoden wurde auf englische Synchronsprecher verzichtet. Sprachausgabe gibt es daher nur beim japanischen Originalton, dazu werden englische Untertitel gereicht.

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