Atlas Fallen – im Test (PS5)

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Das Kampfsystem, das grob an Devil May Cry angelehnt ist, hat starke Ansätze, schwächelt aber in vielen Punkten. Positiv ist das Momentum-System: Trefft Ihr Feinde mit einer der nur drei verfügbaren Waffen und kontert im richtigen Moment, dann ladet Ihr eine Anzeige auf. Diese besteht aus drei Balken, mit Perks und aktiven Fähigkeiten, die Ihr während der gesamten Kampagne pausenlos als Loot sammelt. Das lädt eigentlich zum Ausprobieren ein, da Ihr aber Ressourcen und mühsam verdiente Moneten in das Aufleveln der Skills steckt, bleibt Ihr tendenziell irgendwann bei Eurer Lieblingsauswahl.

Je mehr Momentum Ihr habt, desto stärkere Cooldowns könnt Ihr einsetzen. Das motiviert ungemein, doch damit das System zur Geltung kommt, haben die Entwickler das Spiel mit dicken Brocken vollgepackt, die an mehreren Körperstellen dicke Lebensbalken besitzen. Leider seht Ihr Euch schnell an den wenigen Gegnertypen satt. Nebenbei spawnen häufig kleine Gegner nach, die meist außerhalb der störrischen Kamera ihre Attacken starten.

Glücklicherweise haben die Entwickler zwar an Marker gedacht, doch das Timing des angekündigten Angriffs ist ungenau und der Marker zu unauffällig in den hektischen Auseinandersetzungen. Auch auditive Signale nehmt Ihr kaum wahr, sodass Ihr Euch auch nicht auf Euer Gehör verlassen könnt. So fühlen sich die knackigen Kämpfe unfair an.
Hochgrinden könnt Ihr Euch übrigens kaum. Das Level-System ist an gefundene und erwerbbare Rüstungen gebunden, die Ihr nur um drei Stufen upgraden könnt. Das ist vor allem ärgerlich, weil Euer überschaubarer Skilltree mit ”nur” weiteren passiven Boni durch Rüstungs-Upgrades gelevelt werden kann. So werdet Ihr gezwungen, Geld in Rüstungen zu investieren, die Ihr nicht mehr anziehen werdet. Positiv: die stets flüssige Bildrate im Performance-Modus.

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MadMacs
30. August 2024 16:56

Ich habe es jetzt 10 Stunden gespielt und bin in der zweiten Welt. Jet Set Radio trifft Soul Reaver. So richtig kann ich mich noch nicht entscheiden. Es ist immer gut, wenn es sich wie Raziel anfühlt, beim Rest hat es doch immer Durchhänger.

Der Begleiter nervt ungemein. Bei vier voll aufgerüsteten Rüstungen: “Deine Rüstungen können Verbesserungen vertragen. Geh zu einem Amboss”. Und ja, ich habe ihn auf minimum herabgesetzt.

Bort1978
13. Juni 2024 15:09

Hab gerade erst angefangen. Ich hab einerseits am letzten WE was zur Überbrückung bis zum ER-DLC gebraucht und Atlas Fallen war gerade im Sale. Und dann hatte ich die News hier neulich nicht richtig gelesen und gedacht, dass die Überarbeitung schon draußen ist. 😅 Naja, macht mir ja auch so Bock und ich will es nur schnell durch-rushen. 😉

Bort1978
13. Juni 2024 5:21

Ich bin aktuell bei ca. 10h Spielzeit. Der Einstieg war lahm und die Story wird auch weiterhin nicht wirklich spannend erzählt. Die deutsche Vertonung geht aber voll in Ordnung bisher.
Aber was mich in den Trailern zum Spiel am meisten gefallen hat, begeistert mich auch richtig im Spiel. Die tolle Bewegungsfreiheit. Doppelsprung und Doppeldash kenne ich sonst eher nur aus 2D Metroidvanias. Es macht mir richtig Bock damit die OW zu erkunden. Deren Design gefällt mir bisher auch sehr gut und es gibt genug zu entdecken. Die Kämpfe rocken bisher auch richtig. Und mit dem Perk-System kann man seinen Kampfstil prima anpassen. Verschiedene Waffen gibt es auch, die sich sehr unterschiedlich spielen.
Ich bin jetzt im 2. Gebiet und gespannt, wie es weitergeht. Aktuell würde ich das Spiel mind. im mittleren 70er Bereich sehen.

joia
18. April 2024 7:29

hab das spiel jetzt durch und kann die wertung hier und auch anderswo nicht nachvollziehen. das kampfsystem rockt so richtig, die optik der open world macht staunen und wirkt stellenweise regelrecht monumental (wenn elden ring so aussehen würde!), der sound fetzt, das perksystem ist klasse. kurz: das spiel macht richtig laune!!!

ich habe mich selbst ins knie geschossen, als ich so lange gezögert habe, bis ich es schließlich gekauft und gespielt habe.

ich persönlich habe nur den zwei kritikpunkte, einmal, dass mich mein begleiter mit seinen immergleichen anweisungen nervt. der anteil lässt sich zwar im sprechverhalten im menü reduzieren, aber das hilft nicht viel.
und die story wird dilettantisch erzählt.

aber das ist jammern auf hohem niveau.

meine persönliche wertung: 82%

Runner
30. Oktober 2023 8:53

,,Wir haben kein 300 Mio. Budget“

Und selbst wenn. Die Investitionen müssen sich ja auch lohnen. Bei einem Call of Duty (als Beispiel ) kann man das große Portmonee schonmal öffnen. Bei kleinen Marken ist der Spagat wahrscheinlich schwierig. Wieviel investiere ich und wieviel bekomme ich (wahrscheinlich )? Ich möchte nicht in der Haut desjenigen stecken der das zu entscheiden hat. Damit kann sich ein kleineres Unternehmen auch ruinieren. Die Verantwortung wäre mir zu hoch.

schweini
26. Oktober 2023 20:53

Bei dem Titel denke ich immer an einen umgekippten Schulranzen im Erdkundeunterricht – ich bekomme das Bild einfach nicht aus dem Kopf.

SonicFanNerd
26. Oktober 2023 17:22

Das ist für mich n Kandidat, den ich erst mal selber anspielen müsste, um das einzuordnen. Im GP oder PS+ dann vielleicht mal.

Rudi Ratlos
26. Oktober 2023 15:08

Gerade heute morgen die Vorschau und das Entwickler-Interview in einer alten M!-Ausgabe gelesen. „Wir haben kein 300 Mio. Budget“ macht sich wohl leider wieder bemerkbar. Ambitionen sind da, aber bei der Umsetzung hapert es leider (im internationalen Vergleich) häufig :/