Atlas Fallen – im Test (PS5)

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Seit der Ankündigung dreht sich bei der Vermarktung des Open-World-­Titels alles um das Surfen durch den Sand. Hat Deck13 mehr in Atlas Fallen gepackt als nur spaßige Fortbewegung?

Als ”Namenloser” seid Ihr nur ein Sklave der Königin in einer Welt, in der nur noch der korrumpierte Sonnengott Thelos herrscht und die Welt aus Wüste mit Sandmons­tern besteht. Doch nach einem mäßigen Einstieg mit Charakter-Editor kommt Ihr in den Besitz des Handschuhs, der Euch die Macht gibt, Thelos zu besiegen. Damit ist die Story tatsächlich schon größtenteils erzählt. Von Eurem im Handschuh wohnenden Göttergeist Nyaal werden zwar immer wieder Hintergrund-Anek­doten geliefert, trotzdem ist die emotionslose Handlung oft schwer nachvollziehbar und Nebencharaktere bleiben kaum in Erinnerung. Zum Glück hat Atlas ­Fallen andere Stärken.

Dank Handschuh könnt Ihr nämlich durch die in vier Areale eingeteilten Open-World-Wüs­ten surfen und meterhoch springen. Das ist aufgrund der vertikalen Level-Architektur durchaus launig und erinnert an Titel wie Crackdown 3, Prototype 2 und inFamous. Eure Hauptquests bestehen immer wieder daraus, dass Ihr in der Welt verteilte Splitter findet, um Euer Werkzeug weiter aufzurüsten. Damit könnt Ihr dann weiter springen oder auf Knopfdruck Trümmer aus dem Sand einmalig anheben. Das sieht am Anfang noch gut aus, doch der Effekt nutzt sich schnell ab.

Selbstverständlich sind für die Splitter einige Aufgaben zu erfüllen, die sich aber ständig wiederholen. Entweder rennt Ihr unter Zeitdruck einem Lichtstrahl hinterher oder müsst Kämpfe gegen kleine und große Sandmonster bestehen. Abwechslungsreiche Quests sucht Ihr vergebens. Die Nebenbeschäftigungen erinnern ebenfalls an die üblichen Ubisoft-Sammel-Füller. Hier eine versteckte Kiste im Sand, dort eine zu zerstörende Statue und auf einem höher gelegenen Fleck ein Aussichtspunkt, um die Hotspots auf der Karte einzuzeichnen.

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Runner
I, MANIAC
Runner

,,Wir haben kein 300 Mio. Budget“

Und selbst wenn. Die Investitionen müssen sich ja auch lohnen. Bei einem Call of Duty (als Beispiel ) kann man das große Portmonee schonmal öffnen. Bei kleinen Marken ist der Spagat wahrscheinlich schwierig. Wieviel investiere ich und wieviel bekomme ich (wahrscheinlich )? Ich möchte nicht in der Haut desjenigen stecken der das zu entscheiden hat. Damit kann sich ein kleineres Unternehmen auch ruinieren. Die Verantwortung wäre mir zu hoch.

schweini
I, MANIAC
schweini

Bei dem Titel denke ich immer an einen umgekippten Schulranzen im Erdkundeunterricht – ich bekomme das Bild einfach nicht aus dem Kopf.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Das ist für mich n Kandidat, den ich erst mal selber anspielen müsste, um das einzuordnen. Im GP oder PS+ dann vielleicht mal.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Gerade heute morgen die Vorschau und das Entwickler-Interview in einer alten M!-Ausgabe gelesen. „Wir haben kein 300 Mio. Budget“ macht sich wohl leider wieder bemerkbar. Ambitionen sind da, aber bei der Umsetzung hapert es leider (im internationalen Vergleich) häufig :/