Atomic Heart – im Test (PS5 / Xbox Series X)

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Es ist das Jahr 1955. Wie in Fallout ist die Welt mithilfe der Wissenschaft zwar weit fortgeschritten, aber in Atomic Heart ist es die Sowjetunion, die dank ihrer brillanten Wissenschaftler den Ton in der Welt angibt. Doch nach einer imposanten Einleitung im BioShock-Stil zeigt sich: Egal, ob Kapitalismus oder Kommunismus – die nächste Krise ist nur einen Spieleheld weit entfernt. Die einst so friedlichen Roboter drehen durch und töten jeden Menschen, der ihnen in die Quere kommt. In der Haut des ehemaligen KGB-Agenten ”P-3” mit Sci-Fi-Handschuh ”Charles” kümmern wir uns im Auftrag des Erbauers um seine Schöpfung.

Im Test zeigt sich, dass der Ego-Shooter mit starken Rollenspiel-Elementen nicht nur eine russische BioShock-Kopie ist, obwohl viele Parallelen im Spielablauf und Anspielungen unverkennbar sind. Wie so häufig bei einem Debüt-Titel sind auch weitere Vorbilder der Entwickler schnell ausgemacht. Deus Ex steht mit seinem Inventar-Management Pate. Die Klettereinlagen und die Menge an Crafting-Ressourcen könnten hingegen glatt aus Techlands Dying Light 2 stammen.

Obwohl die Story größtenteils linear verläuft, werden Euch viele Freiheiten geboten. Das fängt schon bei der Waffenwahl an. Ihr beginnt nämlich mit Axt, Schrotflinte und einer Elektrowaffe. Im Verlauf findet Ihr weitere Baupläne, die Ihr mit erbeuteten Ressourcen an den zahlreichen Speicherpunkten beim notgeilen Kühlschrank NORA herstellen dürft. Eure Kanonen und Klingen dürft Ihr außerdem mit verbesserten Aufsätzen versehen für alternative Feuermodi, sodass aus der simplen Elektropistole eine EMP-Explosion entweicht, falls Ihr umzingelt werdet. Des Weiteren schaltet Ihr bei NORA auch Charakterverbesserungen und vier Fähigkeiten frei, unter anderem einen Schild für Nahkämpfer oder einen Eisstrahl, der aus der Werkstatt von Mr. Freeze stammen könnte. Verskillen könnt Ihr Euch hierbei nicht: Eure vergebenen Punkte dürft Ihr Euch an jeder Station erstatten lassen, um einen anderen Build auszuprobieren. Ihr müsst also keine separaten Spielstände anlegen. ­Gesichert wird übrigens im Eilverfahren an Speicherpunkten oder vor kritischen Stellen automatisch. Das sorgt für ein hohes Tempo, denn auch Ladezeiten sind nur versteckt vorhanden. Die Anzahl der Speicherplätze ist jedoch begrenzt, also solltet Ihr ­Gebiete vor dem Verlassen möglichst gründlich absuchen.

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joia
I, MANIAC
joia

Nichts hinzuzufügen – ein gelungener Test für einen gelungenen Erstling. Das Spiel macht bis heute Freude.