| Spiel: | Batman: Arkham Origins |
| Publisher: | Warner |
| Developer: | Warner Montreal |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 11 / 2013 |
Warner Bros. Games aus Montreal haben genau wie der junge Batman in Batman: Arkham Origins einiges zu beweisen. Der Flattermann wird in der Weihnachtsnacht von Assassinen und der Polizei gejagt. Er ist bisher nur ein Mythos, kein gefeierter Held, der lediglich kleinen Ganoven einen Schauer über den Rücken laufen und die Ordnungshüter ob der Selbstjustiz die Stirn runzeln lässt. Das kanadische Studio tritt mit einem schmalen Portfolio an, um das Erbe von Rocksteady und ihren beiden exzellenten Batman: Arkham-Spielen würdig weiterzuführen. Eine schwere Bürde. Hatten die Entwickler Erfolg oder sind sie unter der Last zusammengebrochen?
Während der rund zehn Stunden, die Ihr mit Batman in der Hauptstory verbringt (die allerdings nur einen Bruchteil des Spiels ausmacht), merkt man ihm seine jugendliche Ungeduld deutlich an. Er greift zu radikalen Verhörmethoden, schlägt hart zu und streitet sich auch mal mit Butler Alfred, der in der frei begehbaren Bat-Höhle wartet und für dessen weise Ratschläge Ihr sogar Erfahrungspunkte einheimst. Das Gleiche gilt für die Trainingschallenges, die Ihr ebenfalls direkt im Unterschlupf angehen könnt, ohne den Story-Modus verlassen zu müssen. Hier lernt Ihr den Umgang mit einer Handvoll neuer Gadgets. Batman besorgt sich in der ersten Hälfte des Spiel Elektro-Handschuhe, die sich während des Kampfes aufladen. Mit vollem Akku aktiviert Ihr sie durch Drücken der beiden Sticks und teilt dann eine Zeitlang mächtiger aus hilfreich beim Kampf gegen neue Gegnertypen. Wendige Kampfsport-Experten kontern Eure Attacken, besonders dicke Brocken müsst Ihr erst betäuben, bevor Ihr ihnen die Panzerung herunter und ein Horn auf die Stirn schlagt. Mini-Ausgaben von Kraftprotz Bane nehmen Euch in den Klammergriff. Hier sind das Klebegel (das die gleiche Funktion wie die Eisgranaten aus Arkham City erfüllt) und ein an Feinden haftender Betäubungssprengsatz nützlich. In Situationen, wo Ihr in einem großen Raum mehrere Feinde nacheinander unentdeckt ausschalten müsst, spannt Ihr nun Seile an festgesetzten Haltepunkten, um Euch zusätzlichen Raum für Überraschungsattacken zu schaffen. Oder Ihr verbindet flugs Feinde und Gaskanister, um sie wie üblich nicht zu töten, sondern nur ins Reich der Träume zu schicken.
Ihr merkt es schon, großartige Veränderung am erfolgreichen Kernkonzept der Serie hat WBG Montreal nicht vorgenommen. Dafür ist die Spielwelt mit Alt- und Neu-Gotham nun deutlich größer als das abgesperrte Gefängnis von Arkham City und bietet mit verfallenen Industriedistrikten und Hochhaus-Passagen viel Abwechslung. Gleitet Ihr über die Dächer, werdet Ihr immer wieder auf Verbrechen aufmerksam gemacht, die es zu vereiteln gilt. Im Endeffekt läuft das stets auf eine Massenprügelei hinaus, aber so haben die herumstehenden Feinde eine Daseinsberechtigung. Gesammelt und gerätselt wird auch: Ihr löst Denksportaufgaben von Edward Nigma (dem Riddler), bemächtigt Euch herumliegender Datenpakete und zerstört neugierige Überwachungsantennen. Batmans detektivische Fähigkeiten rücken bei einer Handvoll Szenen in den Vordergrund, in denen Ihr einen Tathergang durch das Aufspüren von Beweisen rekonstruiert. Schwierig ist das nicht, der dunkle Ritter gibt sofort Tipps und Hinweise von sich, wenn Ihr nur kurz in die falsche Richtung blickt. Um in so einer großen Welt schnell voranzukommen, gibt es den Batwing, der als automatisches Schnellreisesystem für die Distrikte herhält. In jedem Bezirk müsst Ihr einen Funkturm umprogrammieren, danach ist er für den Gleiter zugänglich.
Wo Arkham Origins spielerisch mehr vom (großartigen) Gleichen aus Arkham City ist, überrascht die Handlung. Wer sich nach den zahlreichen Trailern und Preview-Missionen auf eine geradlinige Jagd der auf Batman angesetzten Assassinen eingestellt hat, wird überrascht sein, denn so einfach machen es sich die Entwickler nicht. Stattdessen stehen einige wichtige charakterliche Entwicklungen und das Wiedersehen mit gut bekannten Schauplätzen und Figuren auf dem Plan. Fans der Filme und Comic-Verweigerer, die mit Namen wie Shiva, Copperhead und Black Mask nichts anfangen können, atmen erleichtert auf.
Technisch hat sich im Vergleich mit Arkham City wenig getan. Die Hauptcharaktere sehen noch immer fantastisch aus, besonders Batmans Ausrüstung merkt man die Strapazen der Nacht an. Die Spielwelt quillt nur so über vor Details, die ein oder andere matschige Textur stört jedoch. Und warum hat Batman beim Gehen noch immer einen Stock im Allerwertesten? Wer die englische Sprachausgabe bevorzugt, erlebt neue Sprecher für Batman und den Joker. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist das kein Problem, obwohl Troy Baker nie an den genialen Mark Hamill heranreicht. Der Soundtrack setzt auf kräftige Orchester-Einspieler.
Ach ja: Die Bossfights sind richtig gut und erinnern teilweise an den grandiosen Mr.-Freeze-Kampf von Arkham City!
Tobias Kujawa meint: Ich weiß nicht so recht, ob ich die Entwickler für die Entscheidung, möglichst wenig am Spielprinzip zu ändern, beglückwünschen oder kritisieren soll. Arkham City spielte sich deutlich anders als Asylum, diesen Sprung gibt es jetzt nicht mehr. Andererseits ist und bleibt das Konzept der Arkham-Spiele genial. Open-World-Freunde suchen wahrscheinlich noch wochenlang nach Sammelobjekten und Nebenquests, ich begnüge mich mit der überraschend frischen Geschichte sowie dem intelligenten Szenenaufbau und freue mich, dass meine Unkenrufe ins Leere gingen. Denn mit den meisten im Vorfeld vorgestellten Gegnern von Batman und der generellen Story-Idee konnte ich wenig anfangen. Schön, dass man in der Zeit von Trailern und Bilderfluten noch von Schauplätzen und Wendungen überrascht werden kann.
- Mehrspieler-Modus mit Schurken, dem Joker, Bane, Batman und Robin, nicht auf Wii U verfügbar
- New Game+ und 1-Leben-Modus nach erstem Durchgang
Neuer Entwickler, altes Design: Das dritte Bat-Abenteuer punktet mit einer guten Story und lässt das brillante Spielkonzept der Reihe unangetastet.
| Singleplayer | ![]() | 88 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |

























Ich hab jetzt die Haupthandlung, sowie 63% des gesamten Spiels durchgezockt.Ich kann von zwei Bugs berichten: Zum einen kam ich an einer Stelle nicht mehr weiter, weil ich die Batclaw (mit der Dreieck-Taste) nicht aktivieren konnte. Nach Neustart vom letzten Speicherpunkt ging’s wieder. Zum anderen gab es an zwei, drei Stellen zeitversetzten Ton.Ansonsten ist mir bei meinem Durchgang nichts aufgefallen… liegt wohl am nachgereichten (und schon vor dem Spielbeginn installierten) Patch!?
@ DGSIch drücke dir die Daumen das alles glatt läuft. ;-)Ich hoffe das Warner dazugelernt hat. Denn das es auch anders geht, haben ja Arkham Asylum (kam zwar von Eidos) und Arkham City bewiesen. Ich habe diese beiden Spiele über die Jahre jetzt bestimm
Erstkäufer scheinen mittlerweile in die Röhre zu schauen… Ich hatte erst letzten Freitag (27.11.) die C.E. geschenkt bekommen und am Wochenende gezockt. Bis jetzt hatte ich keine Probleme. Hoffentlich ändert sich daran auch nichts!?
@ RemoJep. Kenne ich. Meine durchschnittliche “”Spielzeit am Stück”” beträgt etwa 30 Minuten, dann restarten. Obwohl das Spiel die ersten 2 Tage rund lief. Den Spielstand hat es mir schon 3mal zerschossen. Gegner die in Wänden stehen kenne ich auch. Batman
ich persöhnlich fand city auf seine art sehr gelungen, die story um joker und bats war einfach nur grandios aber asylum war design technisch netter und tausendmal atmosphärischer und der anzug war schwarz. 😛 alleine wegen der schicken konstrast einstellung im optionsmenü find ich asylum bis heute so einzigartig.find beide spiele auf ihre art und weise super. origin werd ich mir dann wohl geben müssen. auch wenn ich diese genialen riesenohren vermissen werde…
Irgendwie hats mich überhaupt nicht gepackt, und das obwohl ich Arkham City wirklich großartig fand, mitunter vorallem wegen dem super Spielfluß. Bin eig auch ziemlich resistent was diese “”Abnutzung”” von Serien angeht.
ist mein erstes von den neueren batman spielen und ich finde es auch ganz gut. von freunden immer gehört das sei nix, wegen der detektiv sicht, die man nicht mehr abstellt. bin jetzt noch nicht sehr weit und werde auch erstmal den verliehenen 360 pad zurückverlangen, da pc version. deshalb weiß ich auch nicht, ob ich 88% gerechtfertigt finde. aber wenn das spiel noch an fahrt gewinnt, könnte das passen.
[quote=Remo]
Hauptsache das Spiel kommt pünktlich auf den Markt, egal wie.
[/quote]Es ging nur darum, einen Titel fürs Weihnachtsgeschäft zu haben. Deswegen gibt es praktisch null Neuerungen, ne recyclete Stadt und ein anderes Entwicklerteam. Rocksteady arbeitet ja derweil schon am nächsten Teil für next gen, wie Batman-Synchronsprecher Kevin Conroy schon vor Monaten geleakt hat. Inhaltlich und eben auch technisch merkt man den Spiel an, dass es irgendwie ein Zwischenprodukt ist bis das nächste “”echte”” Arkham kommt.
Also bei mir ist er einmal abgestürzt und das wars sonst alles gut.New game plus habe ich aber nicht gespielt.
Beim ersten Durchspielen lief das Spiel abgesehen vom kaputten Speicherstand relativ stabil. Die richtig krassen Bugs tauchten erst im “” New Game plus”” und “” Ich bin die Nacht”” Modus auf. Bei einem Arbeitskollegen von mir lief das Spiel plötzlich quasi in Zeitlupe als er den letzen Funkturm angeflogen hat um die Trophäe zu bekommen. Ab da ging selbst mit einem Neustart nichts mehr. Mir kommt das Spiel wie eine Beta Fassung vor und kam meiner Meinung nach ein Vierteljahr zu früh auf den Markt. Ich werde von zukünftigen WB Spielen auf jeden Fall erstmal einen großen Bogen machen und erstmal abwarten. Denn sowas ist für mich einfach nur dreiste Kundenverarsche. Hauptsache das Spiel kommt pünktlich auf den Markt, egal wie.
Ich fand Origins gut, aber deutlich schwächer als die beiden Vorgänger. Ein guter 70er Titel. Heftige Bugs zum Release, lahme Story, größtenteils recyclete Welt aus Arkham City, stark gescriptete Bosskämpfe.Die Bugs muß man natürlich nicht erleben, aber wer einmal einen Blick auf die WB Foren wirft weiß dass es zumindest zum Release ähnlich dramatisch war wie bei Skyrim. Ich selbst hatte einen Game Breaking Bug, an dem ich mich aber vorbeiglitchen konnte. Das muß man sich mal geben, ein Glitch hat mich gerettet. Beim übelst gescripteten Kampf gegen Firefly wurde mir bei einer unerwarteten Bewegung sekundenlang die Kontrolle über Batman entzogen und ich zur Zielscheibe. Die Aufzähhlung der Bugs in diesem Spiel ist endlos, niemand erlebt alle, aber die meisten wohl den ein oder anderen.Ich denke schon, dass sowas in die Wertung mit einfließen sollte, auch wenn man es nicht selbst erlebt hat. So ist dasn unmal mit Bugs, man kann Glück haben; aber die Reaktionen der Spieler sind schon ein eindeutiges Zeichen dass da was nicht stimmt.Und selbst ohne die Bugs würde ich Origins nicht so hoch bewerten. Ich liebe die beiden ersten Teile, aber das Spiel fühlt sich so sehr wie ein unausgegorener Aufguss des alten an dass es schon dreist ist es als Vollpreis-Spiel zu veröffentlichen. Im Prinzip ein großer Arkham City Mod. Das tolle Grundkonzept, das von Rocksteady kreiert wurde bleibt erhalten und macht Origins spielenswert, aber der Rest ist eine langweilige Handlung, technische Stagnation und ein Mangel an Neuerungen.
Gibt es bei Spielen etwas auch Montagsmodelle O_o ? Kann mir ja vorstellen das solch unterschiedlichen Erfahrungen auf dem PC zustande kommen aber auf einer Konsole ?
In so einem Zustand würde es nicht mal 70% (Gutes Spiel) kriegen. Fakt ist aber, weder Sascha noch ich haben bei unseren Durchgängen (auf beiden Konsolen) solche Bugs erlebt. Bei mir blieb einmal ein Gangster in einer Säule hängen und ich musste einen Predator-Raum deshalb neu starten. Sonst lief das Spiel rund. Ich kann keine Bugs im Test erwähnen, die bei mir nicht auftauchen.
Ich zocke seit ca. zwanzig Jahren Videospiele und muss leider sagen, dass ich noch nie so ein verbugtes und unfertiges Spiel gezockt habe wie Arkham Origins. Das Spiel hat sich bei mir schon nach ca. 5 Min. das erste mal aufgehängt, Mein Spielstand konnte nach ca. 50% der Story nicht mehr geladen werden. Somit musste ich wieder von vorne anfangen. ImNew Game + beim Kampf gegen Deathstroke musste ich sage und schreibe 12 mal hintereinander meine PS3 Aus und wieder Einschalten, da sich das Spiele jedesmal aufgehängt hat. Die Krönung ist allerdings der “”Ich bin die Nacht Modus””. Sobald ich das GCPD Gebäude betrete, ist plötzlich die Fernlenkkralle verschwunden und ich kann das Spiel ab diesem Zeitpunkt nicht mehr durchspielen. Mittlwerweile habe ich das Spiel einfach nur frustriert in die Tonne getreten. Das sich ein Spiel ab ubd zu mal aufhängt ist ja noch zu verschmerzen. Aber wenn ich ein Spiel durch Bugs nicht mal mehr durchspielen kann hört bei mir der Spaß auf. Wie so ein unfertiges Produkt in der Maniac 88% bekommen kann und solche Bugs im Test nicht mal mit einer einzigen Silbe erwähnt werde ist mir absolut schleierhaft. Das ich kein Einzefall bin liest man ja in zahlreichen Foren. In diesem Zustand würde das Spiel von mir gerade mal knapp die 70% Hürde erreichen.
Mit Origins gings mit der serie wieder bergauf, für mich war City der absolute tiefpunkt. Das war teilweise sehr langweilig und nebenmissionen waren entweder uninspiriert bis lieblos reingeschachtelt.Hab sehr viel spass mit Origins und nach Asylum der beste teil. (meine meinung)
Hab das Spiel jetzt zu 33% durch.Erstes Fazit: Bis jetzt hat es mich extrem gut unterhalten. Das Winter-Setting ist gelungen und die Stimmung fantastisch – mich hat das Spiel schon in der ersten Szene abgeholt. Die Bossfights sind wie schon in Arkham City sehr gelungen. Die vielen Nebenaufgaben sind nicht ganz so abwechslungsreich wie in Teil eins und zwei und lenken vom Hauptplot ab. Doch nichtsdestotrotz macht es auch beim dritten Mal enorm viel Spass mit Batman durch Gotham zu streifen…
Mir hat Arham City von Spielmechanik und Bösewichte besser gefallen, auch ohne diese mutierte Wesen. Werde sehen, wann ich Arkham Origins zulegen.
jau, Asylum ist absolut unerreicht!
Jupp fande auch den ersten Teil am stärksten ! Da hat man auch mehr den Wahnsinn der Gegner gespürt.
Gutes Game, ich stimme dem Test zu, allerdings braucht es sehr lang bis es in Fahrt kommt, die Story ist die größte Stärke und die US Sprecher sind fantastisch. Allerdings mag ich den Open World Ansatz bei den Batman Games nicht besonders. Anfangs war mir auch alles zu grau und trostlos. Man gewöhnt sich dran.Für mich war das erste Batman auf der PS3 auch das Beste, vor allem mochte ich die begrenzten übersichtlichen Areale wie Levels und das das Spiel meistens in Innenräumen stattfand.. Sowas sagt mir halt mehr zu.