Batman Begins – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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EA und Warner wollen’s wieder wissen: Nach ”Herr der Ringe”, ”Harry Potter” und ”Catwoman” bringt das Erfolgsduo die nächste Blockbuster-Adaption auf den Markt. Pünktlich zum Kinostart von Batman Begins wandert das zugehörige Videospiel über die Ladentheken. EA bedenkt sogar Gamecube-Besitzer mit einer Version und bleibt auch in sonstigen Belangen seiner Lizenzpolitik treu.

Entsprechend hält sich die Film­umsetzung eng an die Vorlage. Durch kurze Filmschnipsel dramaturgisch gestützt, folgt Ihr Bruce Waynes mühevollem Weg vom desillusionierten Milliardärssprössling zu Gothams Gangsterschreck Nummer 1. Im Film ein nicht unerheblicher Bestandteil, fallen Batmans Jugendjahre beim Spiel allerdings komplett unter den Tisch. Einzig die Ninja-Hochburg in den Bergen des Himalaya hat es als Trainingslevel ins Spiel geschafft. Hier lernt Batman (und der Spieler) den Umgang mit Shurikens sowie nervenschwachen Gegnern und macht sich mit den Klettergelegenheiten der Umgebung vertraut. Im weiteren ­Verlauf lenkt Ihr die Fledermaus dann durch Gothams düstere Gassen, sucht im Untergrund oder den Hafendocks nach Informationen und stattet den Insassen der Irrenanstalt Arkham Asylum einen Besuch ab.

In Sachen Spielablauf nimmt sich ­Batman einen anderen Verbrechensbekämpfer zum Vorbild: Kein Geringerer als Superschleicher Sam Fisher stand Pate für einige Bewegungs- abläufe und Hightech-Spielereien des maskierten Helden. Zum Inventar zählen erwartungsgemäß eine Stabkamera, mit der Ihr durch jedes Türschloss spitzeln könnt, sowie verschiedene Hacking-Geräte. Letztere fallen in puncto Handhabung deutlich einfacher aus als beim großen Vorbild und bedürfen daher weder Köpfchen noch kompliziertem Knöpfedrücken. Mehr als ein Tastendruck im richtigen Moment ist nicht nötig, um Schlösser zu knacken oder elektrische Gerätschaften zu aktivieren. Als bester Einsatzhelfer stellt sich jedoch der in unendlicher Stückzahl vorhandene Batarang heraus: Mit dem fledermausförmigen Wurfgerät öffnet Ihr Lüftungsgitter, bringt Gerüste zum Einsturz und Sprengstoffkanister zum Explodieren. Interaktions-Symbole zeigen Euch automatisch die Stellen, an denen die ungewöhnlichen Shuriken zum ­Einsatz kommen. Ferner wird (von Schaltern, Türen, Kisten bis hin zu Gegnern) jedes manipulierbare ­Objekt optisch hervorgehoben.

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