Batman Begins – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Meinung

Janina Wintermayr meint: Sexy Catwoman hat’s vorgemacht: Sich ein prominentes Spiel zum Vorbild zu nehmen, ist keine schlechte Sache. Dass Batman ebenfalls ein Ubisoftheld als Inspirationsquelle dient, mag ein kurioser Zufall sein. Mit den offensichtlichen Anleihen von Splinter Cell ist EA jedenfalls ein kluger Schachzug gelungen. Denn statt tumbe Klopperei wird intelligente Schleich-Action zelebriert. Profispione fühlen sich ob der einfachen ­Levelstruktur und des hilfreichen Radars schnell unterfordert. Obwohl das Spiel offensichtlich dem großen Idol nacheifert, punktet Batman auch mit eigenen Ideen: Das Angst-Feature bietet einen interessanten Ansatz und hätte ruhig größer ausgeführt werden können. Aufgelockert wird der Mix aus Klettern, Schleichen, Schlagen und Angst Verbreiten von simplen, aber unterhaltsamen Batmobil-Rasereien, deren Wurzeln bei Burnout liegen. Dramaturgisch offenbaren die konfus zusammengeschnittenen Filmszenen Schwächen, technisch gefällt die Umsetzung jedoch: Zwar kommt die Optik auf der PS2 einen Tick ins Ruckeln, dafür stimmen die Animationen der detaillierten Hauptfigur und die düsteren Kulissen.

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