Battle Arena Toshinden 3 – im Klassik-Test (PS)

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1995 sorgte Toshinden für Furore im Beat’em-Up-Lager: Gegen die gigantischen Spe­zial­effekte und die mystische Akustik des ersten Playstation-3D-Prüglers wirkte Virtua Fighter auf dem Saturn recht matt – spielerisch war der Sega-Titel jedoch klar stärker.

Sequel für Sequel nützte Takara die Spiel­mechanik aus: Zwar wurde auch die dritte Battle Arena Toshin­den-Episode mit neuen FX, Spezialmanövern und vier unverbrauchten Charakteren bereichert, technisch wirkt das Gerangel aber mittlerweile angestaubt: Ob bis zum Kinn gerüsteter Endgegner, haariges Schneemonster oder zuckersüße Geisha – auf Texturen-Tracht verzichten die Chara­ktere weitgehend. Zumindest Shading-Gliedmaßen und Light-Sourcing-Effekte verschönern die Animationen, außerdem wurden Effekthascherei und Anime-Ambiente auf die Spitze getrieben: Zerlegt Euch Dandy David mit seiner Motorsäge oder jagt Nagisa Eurem Charakter eine Kugel in die Brust, explodiert der Bildschirm in einem gleißenden Transparenzinferno. Für brachiale Kom­bos wird der Hintergrund ausgeblendet: Die Widersacher gehen sich vor einer pechschwarzen Tapete an die Kehle, statt 3D-Kulissen fesseln Feuer­walzen und Anime-typische Energieringe Eure Aufmerksamkeit.

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