Battlefield V – im Test (Xbox One)

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Stichwort Lebensretter: Erstmals in der Geschichte von Battlefield darf jede Soldaten-Klasse an vorgegebenen Punkten im Level Barrieren errichten, die dann zum Beispiel Projektile abfangen (Sandsäcke, Bretter) oder Fußsoldaten am Durchkommen hindern (Stacheldraht). Habt Ihr Euch für den Versorgungssoldaten entschieden, errichtet Ihr situationsbedingt sogar Panzersperren, installiert stationäre MGs oder hebt Schützengräben aus.

Des Weiteren krempelte DICE drei zentrale Mechaniken um. Zum einen das Lebensenergie-System: Das wurde nun so austariert, dass sich die Spielfigur nur bis zu einem gewissen Grundwert selbst heilt. Der Rest des Balkens muss durch Medikits regeneriert werden, die Ihr entweder an ­Versorgungsdepots abholt oder aber beim Medic im Team anfordert. In eine ähnliche Kerbe schlägt das neue Munitions-­System: Nach jedem ­Respawn stehen Euch hier nämlich lediglich zwei Magazine pro Waffe zur Verfügung. Da die jedoch in der Regel zackig verbraucht sind, müsst Ihr haushalten, Munitionslager aufsuchen, Leichen looten oder bei einem Kameraden der Support-Klasse frische Magazine anfordern.

Sinnvolles Feintuning können wir zudem dem überarbeiteten Squad-System attestieren. Konkreter formuliert: Wer sich nicht ohnehin mit Online-Freunden zu einem Trupp verabredet hat, wird vor Matchbeginn nun automatisch einem Squad zugewiesen. Im ­Respawn-Screen seht Ihr die ­Action jetzt außerdem standardmäßig aus der Sicht eines beliebigen Squad-Mitglieds, wodurch sich viel besser entscheiden lässt, in welchem Moment ein Wiedereinstieg in die Partie Sinn ergibt. Wer mag, kann natürlich weiterhin die bewährte Level-Übersichtskarte nutzen. Resultat all dieser und anderer Maßnahmen? In Sachen Teamplay und Taktik überflügelt Battlefield V alle bisherigen ­Serienableger.

Seien es nun mehrstufige ”Große Operationen” auf der famosen Frankreich-Karte ”Twisted Steel”, dramatische Frontlinien-Matches im vielseitig zerstörbaren Stadtzentrum von Rotterdam, rasante Team-Deathmatches auf einem verschneiten Berggipfel in Norwegen oder nervenaufreibende Final-Stand-Partien zwischen weitläufigen Flugzeug-Hangars in Algerien – auch im Hinblick auf Spielmodi und Kartenvielfalt lässt DICE kaum etwas anbrennen und hat noch viel vor.

Frei von Kritik bleibt ­Battlefield V dennoch nicht. Eine Killcam zum Beispiel sucht Ihr hier ebenso vergebens wie einen Theater-Modus und die Möglichkeit über den spielinternen Voice Chat mit anderen Squads kommunizieren zu können. Bauchschmerzen bereitete ferner das übertrieben sensibel konfigurierte Ragdoll-Modell sowie der Umstand, dass sich Figuren immer wieder mal im Boden besonders heftig zerstörter Level ”verhedderten”.

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RYU
RYU
23. November 2018 18:37

Nein, natürlich ist es nicht unspielbar, macht ja sogar irgendwo Spaß. Aber ich bemängel an den heutigen Tests das im Grunde in keinem Magazin auf all die Sachen eingegangen wird die wirklich offentlichtlich sind.
Ich mein, wenn man bspw. im Zuschauermodus ist, friert das Game nach ‘ner Gewissen Zeit ein und man muss es neustarten. Oft kann man am Rundenabfang garnicht erst loslaufen, bevor man nicht kurz das Menü aufruft/wieder wegklickt, manchmal läd es sich sogar tot. Spielabbrüche gibts ebenfalls immer noch (keine Verbindung zum Server). Und das sind nur die Sachen die neben den Dingen sind wie ein grauenvoll verunglimpftes Smartphone-Menü, nur 8 Maps (werden von Teil zu Teil weniger), einen zusammengeschusterten SP, die Spielmechanik die eher an frühere Hardcore-Server mit geringer TTK (time to kill) erinnert, eine grauenhafte Panzer-Steuerung, etc., etc.

Ich denke die Spieletester sind mit all dem heute einfach zu überfordert, bei all den Games die sie spielen müssen. Denn hey, das sag ich obwohl ich die Teile gerne spiele. Aber nirgends auch nur ein Wort von all dem.

T3qUiLLa
22. November 2018 13:20

ja bugs sind vorhanden, trübt meinen spaß aber nicht. ich bin selber sehr verwundert, bin sonst sehr kritisch mit solchen spielen und ihrer spielbarkeit. hier bin ich nun vollends gefangen. twisted steel und arras sind wahre motivationskünstler. hab seit langem nichtmehr auf solch tollen maps geballert.

Max Snake
22. November 2018 11:18

Ist ja nicht unspielbar.

RYU
RYU
22. November 2018 5:00

Also ich hab jetzt ma reinschauen können:
Bzgl. 1.) Killcam, die gibt es zwar (wie in der Beta), aber das is leider immer noch nur rote matschige Silhouette die man kaum sieht. Und 2.) Also zumindest gibt es den Spectator-Modus, wenn man bei der erweiterten Server-Suche ist. (einen Theater-Modus für die Zwischensequenzen, wenn das damit gemeint war, gibt es nicht)

Ich find das Game gut, aber in meinen Augen ist es einfach noch nicht feritg. Bislang hat es immer noch fast sämtliche Bugs und ungereimtheiten im Gameplay aus der Beta. Die alle aufzuzählen würde zu lange dauern.

T3qUiLLa
21. November 2018 12:27

ja auf der pro ist es manchmal auch etwas matschig hier und da,,,aber fällt das auf beim krach boom peng?! achtet man auf die grafik wenn es um einen rum kracht….das was ich sehe reicht mir vollkommen aus um viel freude damit zu haben….
grand operations – fight for france werd ich wohl ewig spielen können. so bildschön und so unglaublich spaßig. jetzt noch omaha beach und co und ich bin mega happy!

ghostdog83
21. November 2018 11:11

Dem möchte ich auch nicht widersprechen. Schade ist es dennoch, wenn die X theoretisch zu noch mehr fähig wäre (GPU).

Tobias Hildesheim
Redakteur
21. November 2018 11:07

Sieht trotzdem auf PS4 wie auch Xbox One super aus

ghostdog83
21. November 2018 10:58

Lt DF erreicht selbst die X nur Medium bei der Grafik:
comment image?1

An der CPU Front tut sich hoffentlich in der nächsten Generation was, um nicht wieder im Flaschenhals stecken zu bleiben – oder Studios wie DICE basteln an einer maßgeschneiderten Lösung.

Spacemoonkey
21. November 2018 10:25

munitionsknappheit hört sich wirklich gut an. da dürfte weniger gespammt werden

Tobias Hildesheim
Redakteur
21. November 2018 9:57

Die Solomissionen haben mich leider überhaupt nicht abgeholt, dafür ist der Mehrspieler-Part eine Wucht und spielt sich dank Munitionsknappheit und vor allem fehlender Gegnermarkierung komplett anders als alle vorherigen Teile.

Max Snake
21. November 2018 0:03

Ist gekauft.

T3qUiLLa
20. November 2018 21:24

dafür das ich nach battlefield 3 kein bock mehr hatte, hat mich der teil wieder positiv überrascht.
jetzt hoff ich wie schonmal geschrieben auf tolle neuen karten und neue fraktionen.
das bisher abgelieferte gefällt mir sehr gut.
nach titanfall 2 endlich mal wieder richtige onlineszenarien.

RYU
RYU
20. November 2018 19:26

“Eine Killcam zum Beispiel sucht Ihr hier ebenso vergebens wie einen Theater-Modus..”

Seit ihr euch SICHER? Beides gab es doch bereits in der Beta. 😉
Hab das Spiel hier, kam nur noch nicht dazu reinzuschaun.

senser
20. November 2018 16:57

Jo und führ mich bestimmt mal wieder der beste.

Doomguy
20. November 2018 16:45

Und dein 4drölfion ste…Kommentar dazu.
Wahnsinn! !!!!

Lincoln_Hawk
20. November 2018 16:35

Der 2mio ste…mp online shooter
Famos! !!!!