Beholder 2 – im Test (Switch)

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Das düstere Grauschwarz der knuffigen Figürchen in Beholder 2 spiegelt die nicht minder finstere Thematik und Story vortrefflich wider – daran ändert der Wechsel der Darstellungsart (Teil 1 setzte noch auf gezeichnete 2D-Szenarien) nichts. Nach dem ungeklärten Tod seines Vaters arbeitet auch Evan Redgrave im Ministerium, um die Sache aufzuklären. Wir begleiten ihn an seinem ersten Arbeitstag durch einen bedrohlichen Behördenkomplex und schließen erste Bekanntschaften. Teils freundliche, teils garstige, aber meistens schrullige Beamte belehren uns, weisen uns zurecht und zeigen, dass Mobbing und Denunziantentum verbreitet sind. An Evans Schreibtisch bearbeiten wir für einen Teil unserer täglich zur Verfügung stehenden Arbeitszeit diverse Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Wir identifizieren das korrekte Ministerium und das richtige Formular. So verdienen wir Geld und Ansehen im Amt, das wir für Beförderungen benötigen.

Bei Kollegen machen wir uns im Verlauf der nächsten Arbeitstage beliebt, wenn wir für sie Aufträge und Botengänge erledigen oder in Unterhaltungen glänzen, weil wir nach Dienstschluss zu Hause angesagte Fernsehserien mit unserem Geld gekauft haben und nun mitreden können. Wer sich die Beförderung anderweitig erschleichen möchte, erlauscht wertvolle Informationen, um Konkurrenten wegzumobben oder ”auffällige” Kollegen an das totalitäre Regime zu melden.

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