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Apropos geheim: Die im Spiel genannten ”Geheim”-Areale gehören zu Nebenquests, doch tatsächlich gibt es auch einige Abschnitte, die Euch wirklich verborgen bleiben können, wenn Ihr nicht zufällig darauf stoßt oder das Internet um Rat fragt. So muss beispielsweise in einem Gefecht ein Boss eine bestimmte Wand rammen, um einen Pfad freizulegen. Ebenso gibt es Möglichkeiten für kleine Veränderungen im Ablauf. In einem Fall werdet Ihr ein adeliges Ratten-Duo bekämpfen. Erledigt Ihr den Großen, wird der Kleine fliehen und später einen Boss auf Eurem Weg beschwören. Plättet Ihr jedoch zuerst den Kleinen, wird der Große in Rage versetzt. Als Belohnung winkt Euch dafür eine sonst nicht erreichbare Verwandlung und Ihr könnt den anderen Boss nun selbst beschwören, wenn Euch danach ist.
Black Myth: Wukong macht fast alles richtig. Es sieht verdammt schick aus, bietet eine tolle Soundkulisse und die Story steckt voller interessanter Yaoguai-Monster (90 Gegnertypen und über 80 Bosse) sowie tiefgründiger Geschichten – die jedoch ohne Kenntnisse der Romanvorlage manchmal so kryptisch daherkommen wie ein ”Souls”-Titel. Unsere Jubel-Arien werden meist nur davon unterbrochen, dass wir auf altbackene Design-Sünden treffen. Unsichtbare Wände enttäuschen immer wieder die aufkeimende Entdeckerfreude. Egal, ob kleine, erklimmbar scheinende Hügel, große Löcher in einem Gebirge oder sogar nur das Überspringen eines Felsens vor uns: Selbst im letzten Story-Viertel stoßen wir auf unbegehbare Stellen. Dass wir sie beständig austesten, liegt auch an der Inkonsistenz im Design. Beispielsweise könnt Ihr eigentlich nicht von Klippen springen oder fallen, außer die Entwickler wollen das in einem spezifischen Areal. Aber selbst dort ist es dann nur eingeschränkt möglich. Für uns Spieler heißt es daher: Versuch und Irrtum.
Auch kommt es zu Bugs, in denen Bosskampf-Events nicht so ausgelöst werden wie vorgesehen. Ein anderes Mal steht der Endboss von Kapitel 2 gar außerhalb unserer Reichweite, während er uns traktiert. Zum Glück nur kurze Ausnahmen in einem bombastischen Ausnahme-Titel.









An einen Dialog kann ich mich auch nicht erinnern. Wie gesagt, mir ist so, ich kann mich aber auch irren, weil ich ja im NG+ von dem geheimen Raum wusste. 🤷🏼♂️
@Bort Hm, das mit dem Icon könnte eventuell nachgepatcht worden sein, falls es das nun gibt oder vielleicht taucht es erst im NG+ auf.
Habe damals extra diese Wand mehrmals abgelaufen und diese Wand mit anderen Wänden im Level verglichen, weil ich echt wissen wollte, ob man an irgendwas hätte erkennen können, dass diese Wand so speziell ist. Mir ist auf jeden Fall nichts aufgefallen. Habe mir auch gerade nochmal diverse Youtube-Guides angeguckt und bei denen war zumindest bei der Erstellung der Videos auch kein Icon vor der Zerstörung zu sehen.
Will auch gar nicht mal ausschließen, dass es theoretisch irgendwo eine Dialogzeile gibt bei unwichtigen NPCs, die einen dezent darauf hinweist, aber die ist mir dann auf jeden Fall entgangen.^^
@Steffen: Im 1. Run hat der Boss bei mir die Wand gerammt, ohne das ich von dem Raum dahinter wusste. Im NG+ habe ich ihn dann so schnell erledigt, dass es zu nichts gekommen ist. Mir ist aber so, als wurde dann trotzdem ein Icon auf der geschlossenen Wand angezeigt, das auf das Geheimnis hingedeutet hat. 😊
Danke euch 😇
@Rudi Bei Boss Rush muss ich an Treasure Alien Soldier denken.
Extreme beeindrucken aus China.
würd ich nicht sagen. es ist zwar linearer als souls aber immernoch wesentlich weitläufiger als bayo/dmc/ng (contra als prügler). es hat auch viel mehr ruhephasen als solche spiele. man sucht größere gebiete ab und backtrackt auch mal.
vielleicht vergleichbar mit den etwas weniger verschachtelten welten in demon’s souls aber in riesig
das spiel gefällt mir übrigens ganz gut.
meine hauptkritikpunkte:
-ich hab kein problem mit schläuchen aber die wände sollten schon sichtbar sein
-die standardgegner sind selten eine herausforderung
-bei der größe der stages wäre ne zumindest freischaltbare map nett
-teilweise zu weitläufig so dass es dem pacing schadet wenn man erkundet
Also im Grunde ein Contra/Probotector als Prügler? Mal gucken, wenn es mal im Angebot ist.
Andere Steuerung als „Souls“-Kram lässt mich aber positiv aufhorchen, sowohl „Lies of Pi“ als auch „Bloodborne“ haben imo eine …äh… eigenartige Steuerung.
@Bort1978 Das mit der Wand stimmt natürlich und war im Test eventuell etwas ungenau formuliert. Auch ich habe die Wand im Nachgang freigelegt mit einer Verwandlung. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hier eben sehr hoch, dass man das erst durch das Internet erfährt, wenn man nicht gerade Glück hatte, dass der Boss diese Wand erwischt.^^
Ja das ist so gut das ich viele Mühen in Kauf genommen habe um mir die Platin zu holen.Bei dem Spiel stimmt fast alles und deswegen ist es auch das Spiel des Jahres geworden.Da wird es dieses Jahr auch nichts besseres mehr geben.
Sehr schöner Test, der auch meine eigenen Erfahrungen sehr gut widerspiegelt. Eine kleine Korrektur zur Wand, die der Boss einreißen muss: Das geht auch nach dem Kampf mit der richtigen Verwandlung.
Ziemlich geniales Spiel und eines meiner absoluten Highlights dieses Jahr. Und demnächst dann ja auch endlich als Retail verfügbar, wer deswegen bisher mit dem Kauf gewartet hat.