BlazBlue Cross Tag Battle – im Test (PS4)

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Crossover-Prügeleien haben in der Videospielwelt eine lange Tradition: Seit SNK Ryo Sakazaki aus Art of Fighting in Fatal Fury Special versteckte und daraus später The King of Fighters entwickelte, gehören regelmäßige Gipfeltreffen der Fausttanzkünstler zum guten Ton. X-Men vs. Street Fighter, Mortal Kombat vs. DC Universe, Capcom vs. SNK… die Liste ist lang. Jetzt macht auch Arc System Works mit, in BlazBlue Cross Tag Battle treffen Figuren aus dem regulären BlazBlue, dem Rollenspielableger ­Persona 4 ­Arena, der Under Night: In-Birth-Reihe und der in den USA ausgestrahlten Anime-Serie ”RWBY” aufeinander.

Dafür gibt es auch einen Grund, der im Story-Modus näher erklärt wird. Aber letzten Endes ist das sowieso fast egal – entscheidend sind Menge und Auswahl an Figuren und die Qualität des Kampfsystems. Von Haus aus treten 20 Kämpfer und Kämpferinnen an: Zehn aus BlazBlue je vier aus Persona und Under Night In-Birth sowie zwei aus ”RWBY”. Mit der Zeit soll das Feld dann auf massive 40 Figuren erweitert werden: Ein paar davon wie die ”RWBY”-Charaktere Blake und Yang kommen als Gratis-Downloads. Für Kämpfer wie ­Hakumen und Jubei aus BlazBlue oder Kanji, Aegis und Naoto aus ­Persona werdet Ihr dagegen noch einmal zur Kasse gebeten. Ein wenig irritierend ist, dass Euch viele dieser Figuren im Story-Modus bereits entgegen­treten – die entsprechenden Daten scheinen also auf der Disc oder im Download bereits vorhanden zu sein, per Mikrotransaktion werden sie nur zugänglich gemacht. Mit solchen Praktiken zog sich Capcom schon 2012 bei Street Fighter X Tekken den Zorn der Spieler zu…

Das Kampfsystem setzt auf eine Fünf-Button-Steuerung: So kombiniert Ihr schnelle und harte Angriffe, ein meist akrobatisches Luftmanöver, eine Team-Aktion und die Tag-Funktion zu langen Combos. Ahnlich wie bei Capcoms aktuellen Marvel-Kämpfen lasst Ihr bereits durch simples Malträtieren eines einzigen Knopfes wilde Kombinationen vom Stapel. Der Kampf ist aber erst entschieden, wenn beide Figuren eines Teams auf der Matte liegen. Das sorgt für weitere Taktik-Aspekte: Der ­Fighter auf der Ersatzbank regeneriert langsam, aber ­sicher einen Teil seiner verlorenen ­Lebensenergie. In diversen Trainings- und Tutorial-Modi übt Ihr Eure Aktionen, im bereits erwähnten Story-Modus folgt Ihr der Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven. Den meisten Spaß habt Ihr natürlich beim Spiel gegen menschliche Gegner – hier dürft Ihr online oder offline antreten.

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