Bravely Default Flying Fairy HD Remaster – im Test (Switch 2)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Als Bravely Default seinerzeit endlich seinen Weg nach Europa fand, war es für Freunde rundenbasierter Rollenspiele im klassischen Stil eine Offenbarung. Heutzutage ist das zwar kein großer Alleinstellungsfaktor mehr, aber tatsächlich ist Bravely Default ein so kompetentes Rollenspiel, dass es auch ohne einen solchen funktioniert. Die langweiligen Protagonisten Agnes und Tiz werden locker durch ihre Kollegen Ringabel und Edea aufgewogen, Kämpfe gehen nicht zuletzt dank einiger Komfortfunktionen fluffig und spaßig von der Hand und das Job-System gibt Euch viele Freiheiten bei der Heldenentwicklung. Ja, gegen Ende wird das ­Recycling etwas übertrieben und auf dem kleinen 3DS-Bildschirm war ­Bravely Default dank 3D-Diorama-Effekt doch eine ganze Ecke hübscher. Aber spielerisch überzeugt die charmante Hommage an die frühen Tage von Final Fantasy auch heute noch und die beiden neuen Minispiele reißen keine Bäume aus, sind aber unterhaltsam. Zu einer kleinen Musik- und Tanzspiel­einlage sage ich gerade in einem RPG nie nein.

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