Breakdown – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Willkommen im Land der ungenutzten Möglichkeiten: Namcos Sci-Fi-Abenteuer besitzt zwar Spielspaß-Potenzial wie kaum ein anderer Titel der letzten Jahre, nutzt diesen Ideenvorsprung aber nur halbherzig aus. Dabei hatte unser Testlauf so hoffnungsvoll begonnen: Spannende Storywendungen, wohl dosierte Skript-Sequenzen und innovative ­Prügel-Intermezzi aus der Ich-Perspektive bürgen für fesselnde Zock-­Erlebnisse. Dass Ihr dem vergesslichen Helden ausnahmslos (also auch beim Erbrechen!) durch seine Glubscher blickt, hebt die ‘Hautnah dabei’-Atmosphäre in schwindelnde Höhen. Leider hält der beschriebene Ego-Rausch nur wenige Stunden an, denn schon im zweiten Spieldrittel geht den Leveldesignern die Puste aus: Uniforme Gänge der Marke Einheitsbrei, zähe Sprungpassagen und ganze Wellen von Alien-Bösewichten lassen die Faszination stetig sinken. Der Tiefpunkt: Ihr müsst später einen mehrstündigen Abschnitt zweimal absolvieren – welcher Entwickler denkt sich sowas billiges aus? Trotz solcher Tücken sollten liberale Action-Freunde unbedingt einen Blick riskieren, denn so egoistisch war noch kein Ego-Shooter.

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ghostdog83
19. September 2022 14:03
Kara Day
19. September 2022 13:33

Ist breakdown eigentlich Xbox 360 kompatibel?