High On Life 2 – im Test (PS5)

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Screenshot von High On Life 2
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Die Menschheit habt Ihr zwar vor dem G3-Kartell gerettet, aber jetzt wollen Politiker und die Pharma-Lobby dafür sorgen, dass die Verarbeitung von Menschen zu medizinischen Zwecken legal wird. Um das Vorhaben zu stoppen, lasst Ihr nun Euer Leben als gefeierter Kopfgeldjäger hinter Euch und werdet selbst zum Gejagten.

Das Sequel zum humorvollen Ego-Shooter legt in allem eine Schippe drauf. Die zu bereisenden Hubwelten sind jetzt deutlich größer, weswegen Euch die Entwickler kurz nach dem Einstieg ein Skateboard zur Fortbewegung spendieren, das Ihr auch in Gefechten nutzen könnt – sei es zum Ausweichen durch Grinds oder um das Board den vielfältigeren Gegnern an den Schädel zu pfeffern. Eure Reise führt Euch zu Menschen-Streichelzoos oder auf eine HumanCon für Alienfans.

Zu einigen der bekannten sprechenden Knarren wie Eure saugfähige Frosch-Shotgun Gus gesellen sich jetzt ein paar neue, exzentrische Gatlians hinzu, die Ihr im Verlauf kennenlernen werdet – wie der frisch von seiner Frau getrennte Wasserspritzer Travis, mit dem Ihr vorab wild um die Häuser zieht. Wie im Vorgänger bringen alle Waffen auch eine Spezialfähigkeit mit, die Ihr zum Lösen diverser Rätsel braucht. Euer Sturmgewehr-Neuzugang Sheath kann beispielsweise wie der aus ”Guardians of the Galaxy” bekannte Yondu einen Speer befehligen, um Gegner aufzuspießen oder Stromquellen anzuzapfen.

Auch wenn die Ballereinlagen trotz mehr Dynamik und schickeren Animationen immer noch eher simpel ausfallen, bleibt die große Stärke des Spiels erhalten: die unvorhersehbare, witzige ­Story mit zahlreichen Anspielungen auf moderne Themen (Epstein), 1990er-TV-Serien wie ­”Frasier” oder auch Retro-Video­spiele wie Donkey Kong. Manche ­kuriose Titel wie Bible ­Adventures, Radical Rex oder der Brawler Gourmet Warriors sind sogar vollständig spielbar, wenn Ihr die passende Cartridge für die Spielhalle in Eurer Basis findet. Zudem erwarten Euch zahlreiche kreative Einfälle wie ein Bosskampf, den Ihr im Optionsmenü austragt.

Technisch profitiert der Nachfolger von einem Wechsel auf die Engine Unreal 5, allerdings werden die angepeilten 60 fps in besonders weitläufigen Arealen oder Actionszenen nicht durchgehend stabil gehalten. Zudem sieht das von 720p hochskalierte Bild nicht immer sauber aus. Die verwinkelten Welten mit schicker Beleuchtung und Reflexionen überzeugen dagegen.

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