
| Spiel: | Caladrius Blaze |
| Publisher: | Moss |
| Developer: | Moss |
| Genre: | Shoot'em-Up |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 12 / 2014 |
Moss machts möglich: Die japanische Shooter-Schmiede versorgte Fans des Genres erst im Juli mit dem Download-Titel Raiden IV: Overkill, nun erscheint bereits Nachschub. Einziger Unterschied: Caladrius Blaze kommt nur über den Umweg Import zu Euch nach Hause.
Das komplexe Waffensystem ist das Herzstück von Caladrius Blaze: Ihr habt Zugriff auf drei verschiedene Laser-Typen: Streuschuss, zielsuchende Projektile sowie kräftiger Strahl. Während Ihr das Streufeuer unbegrenzt einsetzen dürft, sind die anderen Modi an Energieleisten gebunden. Diese laden sich nach der Benutzung zwar wieder auf, trotzdem ist ein überlegter Einsatz Pflicht.
Denn sowohl die Kugelteppiche als auch das Tempo des Spiels variieren stark: In einem Moment werdet Ihr von einem dichten, aber langsamen Geflecht eingedeckt, nur Sekunden später seht Ihr Euch schnellen Lasersalven ausgesetzt. Wenn Euch die Schlupflöcher ausgehen, könnt Ihr zahlreiche Projektile auflösen je nachdem, welchen der acht Charaktere Ihr gewählt habt, handelt es sich dabei um einen wischenden Laser oder ein Schild. Allerdings bestimmt auch hier eine Leiste die Dauer des Einsatzes.
Dieses System kommt in allen Spielmodi zum Einsatz. Bevor Ihr in Original, Evolution oder Arcade loslegt, stellt Ihr diverse Optionen ein: Neben Schwierigkeitsgrad und Startpunkt des Schiffes (links oder rechts unten im Bild) ermöglicht der Punkt Synchro das gleichzeitige Steuern von zwei unterschiedlichen Raumgleitern. Das bringt zwei Kniffe mit sich: Das zweite Schiff sorgt für zusätzliche Feuerkraft, schützt Euch aber auch vor Feindfeuer, wenn Ihr die beiden Charaktere zueinander führt. Außer den genannten Modi versucht Ihr Euch mit nur einem Continue beim High-Score-Angriff.
Das Punkte-System belohnt Abschüsse in Folge mit Punkten und lässt einen Multiplikator in die Höhe steigen, der den Wert der eingesammelten Medaillen erhöht. Kassiert Ihr einen Treffer, sinkt er auf den ursprünglichen Wert. Nach dem Ende jeder Stage wird abgerechnet: Nicht verwendete Smartbombs wirken sich ebenso positiv auf den Highscore aus wie die zum Abschluß benötigte Zeit. Im Anschluss daran dürft Ihr die Spezialwaffen Eurer Figur aufwerten wer beispielsweise häufig den Zielsucher einsetzt, investiert an entsprechender Stelle.
Caladrius Blaze fackelt kein grafisches Feuerwerk ab, einige Hintergründe und Feinde erinnern eher an hochaufgelöste 32-Bit-Modelle optisches Highlight sind klar die Bossfights. Die feindlichen Bullets sind bis auf wenige Ausnahmen prima sichtbar und die Bildrate bleibt stets stabil. In den englisch betitelten Menüs findet Ihr Euch gut zurecht, die auf japanisch erzählte Story spielt keine besondere Rolle.
Sascha Göddenhoff meint: Revolutionär ist Caladrius Blaze sicher nicht, dennoch motiviert mich das anfangs sehr schwer erscheinende Kugelinferno. Das Spiel wird trotz hoher Projektildichte nie ganz zum Bullet-Hell-Shooter, sondern verlangt eine Kombination aus Reaktion und richtigem Einsatz der Waffen-Features. Bis ich das drauf habe, braucht es einige Durchläufe diesen Lerneffekt kenne und liebe ich am Genre und damit auch an Caladrius Blaze. Die bescheidene Optik stört mich angesichts der spielerischen Qualitäten nicht, allerdings hätte ich mich über ein wenig mehr grafischen Pomp nicht beschwert. Den spart MOSS hoffentlich für Raiden V auf…
- 8 verschiedene Charaktere bzw. Schiffe
- vielfältige Kugelformationen
- taktisch durch Einsatz verschiedener Schuss- und Laser-Varianten
- läuft auf jeder PS3-Konsole
Gelungene Gratwanderung zwischen Taktik und Bullet Hell: Caladrius Blaze überzeugt vor allem durch sein ausgeklügeltes Waffensystem.
| Singleplayer | ![]() | 78 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











