Call of Duty: Black Ops – Cold War – im Test (PS4 / PS5)

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Für Einsteiger wirkt Call of Duty inzwischen so undurchsichtig wie der Dschungel von Vietnam: Multi­player, Warzone, Kampagne oder doch lieber Zombies? Der Ego-Shooter mauserte sich über die Jahre zur Eier legenden Wollmilchsau, und auch wenn es immer irgendwas zu kritisieren gab, so tat dies dem Erfolg der Blockbuster-Ballerei zu keinem Zeitpunkt einen Abbruch. Wieso Ihr Euch aber auf ein neues Call of Duty freuen sollt, variiert von Jahr zu Jahr. Das 2018 veröffent­lichte Black Ops 4 beispiels­weise besaß eher einen Alibi-Solo-Part, der als Tutorial für die starken Online-Modi fungierte.

In diesem Jahr ist das aber anders: Im Falle von Black Ops ­– Cold War standen bereits im Vorfeld alle Zeichen auf Solo-Kampagne. Entwickler Treyarch und Raven Software machten mit kreativen und vor allem stimmungsvollen Trailern auf die neue Geschichte aufmerksam. Und auch wenn die Kampagne mit fünf bis sieben Stunden recht kurz daherkommt, so wird sie doch mehr im Gedächtnis bleiben als viele der weiterhin gut umgesetzten, aber längst nicht bahnbrechenden Mehrspieler-Komponenten.

Die Kampagne schickt Euch zurück in die frühen 1980er-Jahre – mitten hinein in den Kalten Krieg zwischen den USA und Russland. Als wäre der ständig schwelende Konflikt der beiden Supermächte nicht schon nervenaufreibend genug, schwebt die Bedrohung durch den russischen Geheimagenten ”Perseus” über allem. Zu Beginn der Kampagne beauftragt US-Präsident Ronald Reagan persönlich die CIA-Mannen um Russell Adler mit der Beseitigung des Problems.

Schon in den ersten Missionen wird klar: Black Ops – Cold War geht neue Wege. Nicht oft, aber immer wieder. Wenig verwunderlich, dass Ihr nach kurzer Zeit auch ”Bell”, Euren Spielcharakter, per Steckbrief eine eigene Identität verpasst und etwa seinen Geheimdienstwerdegang, seine Hautfarbe oder sein Geschlecht bestimmt. Mithilfe von Charakterzügen verschafft Ihr Euch zudem einen kleinen Vorteil: Als ­”Überlebenskünstler” erhaltet Ihr 25 Prozent mehr Gesundheit, als ”Profi” könnt Ihr auch aus dem Sprint heraus über Kimme und Korn zielen.

Doch viel entscheidender sind die Tempowechsel innerhalb der Erzählung und die für Call of Duty neuen Spielansätze. Plötzlich habt Ihr Entscheidungsfreiheiten und bestimmt, ob Ihr einen geschnappten Agenten ausschaltet oder einkassiert. Kurze Zeit später findet Ihr Euch in der CIA-Kommandozentrale wieder. Euren nächsten Auftrag wählt Ihr hier auf dem schwarzen Brett aus, sichtet in Missionen gesammelte Informationen oder pickt Euch gar eine der zwei Nebenaufgaben heraus. Sogar ein wenig Kombina­tionstalent ist hier von Nöten.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
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Rudi Ratlos

Das Spiel scheint sich ja mit der neuen Xbox überhaupt nicht zu vertragen oO*

Sonicfreak
I, MANIAC
Maniac
Sonicfreak

Rotiert grad in meiner PS5. Der Multiplayer macht mir so viel Spaß wie schon lange nicht mehr in nem CoD. Die Kampagne ist bisher auch spitze.
Leider ist das Spiel echt Speicher hungrig. Für Kampagne und Multiplayer sind weit über 100GB fällig

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Bin mit Modern Warfare wegen der MP zufrieden. Der Solo Modus bei Black Ops – COLD WAR mache mir Lust, allein wegen der Schauplätze.