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Neben flotten Fingern fordert Lords of Shadow auch Eure grauen Zellen mit mal kleinen, mal größeren Minispielen und Schalterrätseln, die mitunter ganze Levels einnehmen. Dabei künden tote Ordensbrüder am Wegesrand von der Tragweite Eurer Mission und Schriftrollen in ihrem Gepäck liefern gelegentlich nützliche Hinweise. Auf Wunsch zahlt Ihr zudem einen Obolus, um Euch bei der Lösung auf die Sprünge helfen zu lassen. Die Belohnung in Form von Erfahrungspunkten fällt dann jedoch weg – eine clevere, nervenschonende Idee.
Zwar sind nicht alle Aufgabestellungen eindeutig, dennoch fügen sie sich meist gut ein. Wirklich neue Ideen sind dabei Mangelware, doch die Kombination bewährter Elemente unterhält mühelos, bis nach üppigen 15 bis 20 Stunden der Abspann über den Bildschirm flimmert – die Rückkehr in bereits besuchte Abschnitte sowie die vier Schwierigkeitsstufen halten Euch darüber hinaus bei der Stange.
Wesentlich zur Spannung trägt das Kampfsystem bei, das einen motivierenden Mix aus zwei Angriffstasten, Combos, Blocks, Konter- und Nahkampfmoves sowie vier Sekundärwaffen plus Magie bietet. Mit Erfahrungspunkten kauft Ihr frische Combos, im Rahmen der Story erwerbt Ihr zusätzliche Fähigkeiten wie ’Rennen’ und ’Doppelsprung’ – bisweilen fällt es schwer, in der Angebotsvielfalt den Überblick zu behalten.
Was die Kämpfe häufig über God of War III-Niveau hebt, ist das gewitzte Zusammenspiel von Lebensenergie, Licht- und Schattenmagie sowie Erfahrungspunkten: Angriffscombos mehren eine Fokusleiste, wodurch Ihr Gegnern mit jedem Hieb Magie-Orbs entzieht. Per Druck auf den linken bzw. rechten Stick füllt Ihr Licht- oder Schattenmagie. Beide ermöglichen zusätzliche Moves, annullieren aber das Combo-Meter. Bei aktiviertem Lichtzauber erhält Gabriel mit jedem Hieb Lebensenergie zurück, Schattenhexer richten mehr Schaden an. Spätestens wenn Euch ebenbürtig zaubernde Widersacher einheizen und Gabriel permanent wechselt, werden Erinnerungen an Ikaruga wach. Weil zudem jeder Angriff abgebrochen werden kann und Übersicht dank zuschaltbarer Statusanzeigen stets gegeben ist, sind unfaire Momente selten.
Im Vergleich zu den famosen Kampfkontrollen fallen hakelige Lauf- und Sprungpassagen spürbar ab. Durch Ruckler sowie eine permanent unruhige Kameraführung und plastikartige Texturen entsteht ein unfertiger Eindruck, was das Gesamterlebnis ebenso trübt wie die dröge erzählte Geschichte.











Bei den Collections wären jetzt erst erst mal die alten 3D Teile dran, die ich auch gerne hätte:
die N64-Teile + die PS2 Teile
waren nicht so gut wie die anderen, haben aber definitiv unterhalten und ihren Castlevania Flair gehabt.
Gut, dass man die Castlevania: Lords of Shadow Teile bis hin zur XBOX Series spielen kann dank AK. Die fehlende AK der PS4/5zur PS3 und die dort sehr dürftige PS1+2-Titelauswahl ärgern mich bei Sony nach wie vor sehr.
Davon hätte ich gerne mal für die PS4/5 eine physische Collection, bei der Teil 1 und 2, sowie das 3DS-Spiel dabei sind.
Ich fand vor allem den ersten Teil richtig klasse. Mir egal was da Bewertungen sagen, das Spiel war geil, egal ob es nun ein “richtiges” Castlevania ist oder nicht.
Also ich fand das Spiel furchtbar. Hatte 0,garnix mit Castlevania zu tun. Meine aber auch gehört zu haben, dass das hätte ursprünglich ein ganz anderes Spiel, werden sollen, was in später in Castlevania „umfunktioniert“ wurde. Das würde sehr dafür, sprechen, weil genau so wirkt es auch.
Mich hat das Spiel damals extrem begeistert. Ich hatte vorher aber auch keinen Kontakt mit Castlevania. Ein Remaster oder gar Remake würde ich sofort kaufen. 😊
Die N64 Castlevanias sind besser als viele behaupten.
@”Ich hoffe, das kommende CV ist wieder in der alten Timeline.”
Bin ja mal gespannt wie die das drehen. Erst was Sonia die erste Vampirjaegerin, dann war sie keine mehr und jetzt ist sie wieder da?
Schon damals schrieb ich wiederholt, als Lords of Shadow super, als Castlevania lausig.
Obwohl ich durchaus Spass hatte mit dem Spiel, fand ich die PS2 Episoden deutlich besser. Hab mich aber eher durchgequält, weil halt Castlevania drauf steht. Auch nervte mich, das es eine neue Timeline war, bekannte Namen tauchen später auf, aber mit anderen Schicksalen. Nein, einfach nein. Die 3DS Episode war ebenso okay, Teil 2 hab ich aber sehr früh abgebrochen, da ich überhaupt nicht wusste, wo es lang geht, was mir als Metroidvania Fan echt schadete. Ich hoffe, das kommende CV ist wieder in der altem Timeline.
Da kann ich @SonicFanNerd verstehen.
Vielleicht sollte als Fan mal das Herz zu machen.
Es fehlt von traditionellen Ambiente halt.
Insofern freue mich auf Castlevania Belmont’s Curse.
Kann mich jetzt nicht an viele Details erinnern (ist ja auch schon ne ganze Weile her), aber ich hatte damit durchaus meinen Spaß.
Das Original-Castlevania kannte ich zwar und hatte auch mit den guten bis sehr guten Vorgängern mein Vergnügen (SotN!), aber für sich betrachtet war LoS schon ein gutes Game. Ja, hier und da ein wenig unsauber in der Technik oder Steuerung, aber insg. schon rund.
Nur so ein richtiges Castlevania-Gefühl kam nie auf. Das war aber schon verschmerzbar.
Naja, der Feuerberg erinnert doch sehr an Der Herr der Ringe.
Tut mir leid, aber es sprüht kein Gothic Flair.
Der Boss im vereisten See fand ich an sich gelungen und klar, dass die Technik zu der Zeit sofort an SotC denken liess.
Und gegen riesigen, fliegenden Schlangen musste die Belmont Sippe regelmäßig antreten.
Ob SotC oder nicht: Warum hätten Mercury Steam bei der zur Verfügung stehenden Technik solche “Kolosse” nicht umsetzen sollen?
Zum Schluß gab es in LoS an sich genug “Castlevania” zu bestaunen und es ist jetzt nicht so, dass die 2D Folgen, zumindest die “klassischen”, immer kohärent bei der Thematik geblieben wären.
Sie waren auch ein Sammelsurium an Ideen und irgendwann, später im jeweiligen Spiel gab es verstärkt-er Blutsauger-Thematik ( Draculas Schloß war meistens in mehreren Abschnitte unterteilt), aber nicht durchgehend.
Konnte vor gut 5 Jahren Lords of Shadow dank Gold of Game nachholen.
Ich fühle mich von Herrn Wilgruber Meinung angesprochen.
Bin großer Castlevania Fan, liebe die Soundtrack und die Ästhetik.
Mercury Steam´s 3D Abenteuer sieht einfach nach der Tolkien Universum, vorhersehbaren Story. Der Soundtrack klingt nach typischen Hollywood Mucke, hier fehlt des Charakter. Selbst diesen Shadow of Colossus wirkt lahm.
Was man positiv erwähnt kann ist die gelungen Kampfsystem, Abwechslung an Level und Gegner – Design.
Gutes Spiel, aber auch einigen Macken.
Das Problem, wenn man es denn so nennen will, das erste gute 3D Castlevania ist sehr wenig Castlevania.
Bin überrascht, dass beide Tester mit dem Spiel recht hart ins Gericht gehen. Fand das seinerzeit richtig klasse, der Nachfolger fiel dann leider ziemlich ab.
Mhmm…wer weiß, ob der gute Ueda derjenige war, der bei Castlevania die Idee borgte, einen Boss zu be-klettern, um ihn klein zu kriegen? Bei Haunted Castle in der Arcade Version habe ich jedenfalls den ersten seiner Gattung gesehen, an den ich mich erinnern kann.
Und Goblins, Orks etc. waren in den 2D Folgen durchaus anzutreffen, wenngleich mit einigem an Interpretation ( bei Tolkien wird auch nicht ganz unterschieden zwischen den Beiden), ob es solche sein sollten, so dass ich die Kritik an den Settings von LoS nicht ganz so streng nehme.
Mir hat das Spiel von seiner Atmo her und dem Kampfsystem gut gefallen und gemessen an der damaligen Technik der X360 ( hab es dort durchgespielt) war es hervorragend.