Chase the Express – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Alles nur geklaut: Ein großes Pfui geht zunächst an die ‘kreativen’ Köpfe hinter Chase the Express. Wie sehr hier beim allmächtigen Resident Evil abgeguckt wurde, kann wirklich nur als dreist bezeichnet werden. Egal ob Stil der Rätsel, Menüdesign oder Kampfsystem, fast alle Spielelemente sind Genre-Fans seit Jahren bekannt. Trotzdem gilt: Besser gut geklaut als schlecht erfunden. Leider kann man das von den Kämpfen nicht behaupten: Mangels automatischer Zielfunktion und oftmals ungünstig positionierter Kamera laufen die Schießereien sehr nervig ab. Steht der Feind nicht im Bildausschnitt, habt Ihr keine Kontrolle darüber, ob Eure Schüsse sitzen oder buchstäblich ins Leere gehen. Eine zuschaltbare Ego-Perspektive hätte hier Abhilfe geschaffen. Auch die abwechslungsreichen aber extrem verpixelten Texturen dämpfen meine Begei­sterung. Dass Spiele mit Echtzeit-3D-Hintergründen besser aussehen können, zeigte bereits vor einem Jahr das technisch verwandte Dino Crisis. Dank atmosphärischer Soundkulisse, intrigenreicher Story und abwechslungsreichem Spielverlauf ist Chase the Express dennoch für Genre-Fans interessant, mir muss ein Action-Adventure anno 2000 allerdings mehr Innovation bieten.

Hochspannung auf Schienen: Atmosphärischer ‘Resi’-Clone mit grober Grafik und schwachem Kampfsystem.

Singleplayer67
Multiplayer
Grafik
Sound
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Sebastian Essner
Redakteur
7. April 2020 15:33

Ich habs mir Anfang 2001 sogar gekauft und bis auf die arg nervigen Ladezeiten ist es sogar sehr brauchbar.

Rudi Ratlos
7. April 2020 15:26

Tatsächlich noch nie von gehört oO*