Chase the Express – im Klassik-Test (PS)

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Während Sonys Resident Evil-Clone in Japan und den USA bereits vor einigen Mo­naten erschienen ist, kommen nun auch europäische Spieler in den Genuss von Chase the Ex­press.
Allerdings orientiert sich lediglich die Spielmechanik an Capcoms Horror-Klas­siker, die Story erinnert mehr an Action-Reißer à la ‘Stirb langsam’ oder ‘Alarm­stufe Rot’: Nach einem Staats­besuch in St. Petersburg befindet sich der französische Botschafter samt Ehe­frau und Tochter an Bord des Hoch­sicher­heitszugs ‘Blue Harvest’ auf dem Weg in die Heimat. Doch mitten im frostigen Russ­land wird der schwerbewaffnete Express völlig überraschend von einer Grup­pe internationaler Terroristen gestürmt.

Rücksichtslos massakrieren die sogenannten ‘Ritter der Apokalypse’ die gesamte NATO-Eskorte inklusive Zug­personal und nehmen die Botschafter-Familie als Geisel. Mit einer Nachdruck verleihenden Atombombe im Gepäck, ist die Lösegeldforderung nicht gerade bescheiden: 20 Milliarden Dollar will man von der französischen Regierung zur Finanz­ierung terroristischer Akti­vitäten. Doch zum Glück fallen nicht alle Soldaten dem brutalen Anschlag zum Opfer – in der Rolle des Elite-Soldaten Jack Morton ist Eure Aufgabe klar: Be­freit den französischen Politiker und sichert die Bombe, bevor die atomare Ladung Paris erreicht.

Nachdem die Geschichte bis zu diesem Punkt durch eine tolle FMV-Sequenz erzählt wird, greift Ihr aktiv ins bleihaltige Ge­schehen ein. Ähnlich wie im neuesten Zombie-Ableger Resident Evil: Code Veronica infiltriert Euer Polygon-Held eine Echtzeit-3D-Umgebung – dynamische Kameraschwenks und -fahrten inklusive. Eure Rettungsaktion beginnt auf dem Dach des dahin rasenden High-Tech-Zugs. Doch während Ihr noch nach einer Einstiegsmöglichkeit sucht, werdet Ihr auch schon von einem feindlichen Empfangskomitee überrascht.

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Sebastian Essner
Redakteur
7. April 2020 15:33

Ich habs mir Anfang 2001 sogar gekauft und bis auf die arg nervigen Ladezeiten ist es sogar sehr brauchbar.

Rudi Ratlos
7. April 2020 15:26

Tatsächlich noch nie von gehört oO*