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| Spiel: | Clair Obscur: Expedition 33 |
| Publisher: | Kepler Interactive |
| Developer: | Sandfall Interactive |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 6 / 2025 |
Als Clair Obscur vor nicht mal einem Jahr das erste Mal gezeigt wurde, war das Staunen groß. Nicht nur die Optik an sich, auch die Gefechte und die darin angedeuteten Mechaniken erweckten den Anschein, dass sich Rollenspiel-Schwergewichte wie Final Fantasy und Persona auf einen ernst zu nehmenden Rivalen gefasst machen müssten. Trotzdem erschien eine gewisse Skepsis angebracht, schließlich handelte es sich um das Debütwerk eines bis dahin unbekannten, ursprünglich 30 Köpfe starken Entwicklerteams. Gut vorstellbar also, dass sich das Studio mit seinen hochgesteckten Ambitionen womöglich verhoben haben könnte.
Nachdem wir uns nun auf die Expedition 33 begeben haben, lässt sich erfreulicherweise Entwarnung geben: Das fertige Epos bestätigt die faszinierenden Ersteindrücke bis auf kleine Aspekte nahezu auf ganzer Linie. Schon der Einstieg holt gekonnt mit einer interessanten Prämisse und charismatischen Charakteren ab: In einer von der französischen Belle Époque rund um die Wende zum 20. Jahrhundert inspirierten Welt zeichnet die mysteriöse ”Malerin” jedes Jahr eine stets niedrigere Nummer auf einen Monolithen, woraufhin alle Menschen dieses Alters in der ”Gommage” verschwinden. Von der kleinen Insel Lumière aus stechen deshalb wagemutige Truppen in See, um ihr das Handwerk zu legen. Doch nach einem Desaster direkt zu Beginn der Erkundung bleiben nur wenige Mitglieder am Leben, die aber nicht aufgeben.
So beginnt das eigentliche Abenteuer, in dem wir mal bunte und mal düstere, aber stets visuell eindrucksvoll in Szene gesetzte Areale bereisen, die durch eine ebenfalls begehbare Oberwelt verbunden sind. In Ersteren haben die Entwickler auf Minikarten oder Wegmarkierungen verzichtet, was trotz überschaubarer Umgebungsgrößen durchaus dazu führen kann, dass Ihr Euch auf dem Weg zum (gerne mal nur vage beschriebenen) Missionsziel etwas verzettelt. Das ist nicht ideal, aber erfreulicherweise der einzige wirklich nennenswerte Kritikpunkt, zumal man sich daran wie auch an ein paar nicht ganz so übersichtlich geratene Menüstrukturen schon gewöhnen kann.









Zusammen mit Metaphor ganz klar das beste JRPG der letzten Jahre, da stinkt auch Persona 5 ab imo. Beides 94er Wertungen für mich.
@donkiekung Vielleicht sind Spiele mit Story dann einfach nichts für dich 🤷♂️
Klarer GotY-Kandidat, ja nach Präferenz wahrscheinlich nur mit DS2 im Kampf um das oberste Treppchen.
Holt mich ja so gar nicht ab. Kann den Hype überhaupt nicht nachvollziehen. Schlauchlevels, Story zum einschlafen und was die so erzählen geht mir am Allerwertesten vorbei und dann ein Kampfsystem mit dämlichen Parieren direkt aus der Hölle. Zum Glück hat mich die Verfügbarkeit im GP vor einem Fehlkauf bewahrt.
Mein GOTY und eines der besten Spiele die ich je gespielt habe. Das Ding hat mich einfach komplett abgeholt. Ich habe jede Sekunde genossen und werde sicher noch viele Male zurückkehren.
@moshschocker
Das lässt sich nicht so leicht vergleichen.
Bei der Wertung steckt auch immer etwas der aktuelle Zeitgeist und ein Hauch Subjektivität mit drin.
Final Fantasy 7 war seinerzeit grandios und gilt bis heute als eines der besten Rpgs aller Zeiten. Jedoch war das Spiel schon damals nicht perfekt und ist es heute erst recht nicht.
Ein perfektes Spiel, das wirklich die 100% erreicht, wird es ohnehin nie geben. Es wird immer ein paar Punkte geben, die nicht ganz rund sind oder besser gemacht werden können. Aber alles – Gameplay, Story, Kamerführung, Soundtrack, Steuerung etc. weden nie perfekt sein.
@ScoobyDoo genau so gehts mir auch
Nachdem ich in Akt 2 ein gutes Stück voran gekommen bin war die Luft raus. Das Blocken und Parieren habe ich bei vielen Bossen nicht hinbekommen und storymässig war eine ganze Zeit Leerlauf, es hat dann keinen Spaß mehr gemacht. Dazu immer die gleichen Standardgegner. Mit dem letzten Patch wurde die Schwierigkeit im Story Modus dann etwas gesenkt aber mir ist trotzdem die Lust aufs Weiterspielen vergangen.
In so einem Spiel hat meiner Meinung nach diese Actionkomponente nichts im Kampfsystem verloren, zumindest nicht mit so einem großen Schwerpunkt. Nach den ersten 10 Stunden war ich noch sehr angetan von dem Spiel aber später fand ich es doch äußerst eintönig. Für mich definitiv kein GotY.
Ja richtig Max hätten wir sowas in der Zeit gesehen hätte es 100 Prozent gegeben. Und 11von 10 bei der Grafik… Gab es ja schon mal.
@ghostdog Da wird Ihren Kopf explodieren.
@”was hätte FF 7 dann damals bekommen? ”
Wieso “haette”? Kann dich jeder nachlesen was es damals in der Man!ac bekommen hat.
Schnapp dir einfach eine Zeitmaschine, pack Clair Obscur: Expedition 33 samt Konsole ein und reise damit zurück in das Jahr 1997 – wirst ja sehen, was besser ankommt. 😉
Wow 94%? was hätte FF 7 dann damals bekommen? 100%?
😉
Leider kam ich bisher nicht dazu Claire Obscure selber zu spielen.
Jedoch habe ich ausschließlich Positives dazu gehört und einfach alles daran spricht mich an. Ich hoffe, dass ich es irgendwann spielen kann
Die Story und Charaktere haben mich von Anfang an abgeholt.
Nie waren Dialoge so glaubhaft und immersiv. “Do you just belive?”
Die Musik geht ins Ohr und das Endgame bietet massig Content.
Das rundenbasierende Kampfsystem mit aktiven Blocken und Parieren ist eine erfrischende Weiterentwicklung des Genres. Nur das Erkennen des richtigen Timing war etwas Dry and Error XD
Für mich ganz klar das GotY der letzten Jahre und persönliche Wertung wären bei mir 94%
Bei mir ist die Spaßkurve ab mitte Akt 2 runtergegangen.
Parieren ausweichen nervt und hat beim rundenbasierenden Kampfsystem mMn nichts verloren
Habe jetzt wieder mal nach einem Monat weiter gespielt. Mal gucken ob ich es tum Abschluss bringe oder abbreche.
Bin jetzt im verdorbenen Lumiere, kann nicht mehr lange dauern
mit gehts wie Herrn Pinhao – von Anfang bis Ende ein kleines, kleines feines Wunder und sogar die Story hat mich abgeholt, eine Dramaturgie, die sich bis zum Schluss noch steigert und am Ende noch einen drauf setzt. Klasse – sowas erlebt man nicht alle Tage und davon kann ich ein Lied singen!
Apropos Lied…
Was den Soundtrack angeht – nicht mein Ding (Metall forever!) – aber den kann man ja einstellen und dementsprechend leiser machen.
Ich hätte mir ein klassischeres Kampfsystem gewünscht, das mit dem Parieren habe ich bei vielen Gegnertypen nicht hinbekommen.
Solange „die 90“ nicht von Thomas kommen, ist es für mich ein gutes Zeichen… 😉
Ich würde n paar Punke runter gehen.
Die Setpieces sind wirklich sehr sehr ähnlich, und die Stimmung wenig dynamisch, wenn man andere Hochkaräter in dem Genre kennt.
90 ist mir persönlich zu viel.
Da hat wohl wer noch kein death stranding 2 gespielt.
150 stunden schon reingeballert und bin gerade mal in kapitel 9 von 16. Das ist ein Juwel von videospiel, sowas kann einem kein buch der welt geben.
Na na meine Herren Tester, wurdet ihr in den Jahren etwa von Minimaps verwöhnt und habt das Erkunden verlernt?
Die Wege zu den Hauptzielen sind in allen Gebieten ganz deutlich durch diverse Lichter (meist Lampen) markiert. Wollt ihr also erst alles abgrasen, geht die anderen Wege.
Alles in Allem ein unfassbar gutes Game, das für mich persönlich nur deshalb nicht GotY wird, weil da noch eine Reise nach Yōtei ansteht.
Top Spiel mehr will ich gar nicht sagen.
Wirklich tolles Spiel (soweit ich es bisher gespielt habe).
Mit JRPGs schien ich bisher weitestgehend fürs erste wohl abgeschlossen zu haben, aber ich muss wirklich sagen, dass Claire Obscur: E33 mich wirklich überzeugt hat, auch wenn es im Kern eben dem klassischen JRPG ähnelt.
Doch Setting, Figuren, Atmosphäre, Kampfsystem und Technik sind hier auf einem wirklich sehr guten Level.
Durchspielen habe ich es bisher noch nicht können, aber das wird schon noch beendet, wenn die Zeit dafür da ist.
Ein klasse RPG muss man sagen.Grafik, Sound und Charaktere machen lust auf mehr. Wertung geht in Ordnung.😎
Schwierigkeit ist anpassbar + durch das pictos System ist das Game sehr individualisierbar und somit auch exploitable. Je nach Skillung kann jeder Gegner mit einem Schlag besiegt werden. Habe es nur bei einem optionalen Boss ausgenutzt, um die Platin zu holen. Ansonsten sind die Kämpfe auf dem mittleren grad gut machbar.
Danke Max! 👍🏼
Ist auf meine Liste gewandert und sollte noch dieses Jahr drankommen…
@Eydrian Der Schwierigkeitsgrad bei Clair Obskur: Expedition 33 kann jederzeit umstellen. So hatte ich bei eine später Bosskampf Problem mit den parieren gehabt.
Audiovisuelle, unverbrauchte Setting und Sympathie des Figuren trifft ins schwarzen. Dazu eine spannenden rundenbasierten Kämpfen, des lernen aus Ausweichen und Parieren. Eine der Rollenspiel Highlights 2025 aus Frankreich.
Könnte der ein oder andere bitte kurz seine Erfahrungen bezüglich des Schwierigkeitsgrades teilen? Ist dieser idealerweise einstellbar? Leider geht das aus dem Test (bis auf ein scheinbar schwer zu meisterndes Kampfsystem) nicht hervor.
Danke vorab!
Der für mich BESTE Soundtrack in vielen Jahren, wenn nicht gar überhaupt. Solch grandiose Stücke.