Command & Conquer – im Klassik-Test (SAT)

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Megabit-Generäle aufgepaßt. Bisher konnten sich nur PC-Anhänger die Kriegswirren um die verfeindeten Pixel-Mäch­te GDI und NOD ins Wohn­zim­mer holen. Nun beglückt West­wood Konsolen-Ma­ni­acs mit dem hektischen Stra­­tegie-Festival. Anders als bei den üblichen Hexfeld-Strategien läuft Com­mand & Conquer in Echtzeit ab. Wäh­rend Ihr überlegt, was Euer nächstes Ziel ist, greift der Gegner bereits von der Seite an. Alle Entscheidungen werden unter Zeitdruck gefällt und sind deshalb nicht immer optimal. Eure Aufgabe ist es, das Beste daraus zu machen.

In rund 15 Missionen pro Seite kämpfen in nicht allzu ferner Zukunft zwei Macht­blöcke um die Weltherrschaft. Die GDI ist eine Art Nachfolge­organisation der UNO und das letzte Boll­werk gegen die fanatische Sekte von NOD. Unter der dik­tatorischen Führung von Kane hat sich diese Gruppierung seit dem Auf­tauchen der ersten Tiber­ium-Vor­kommen zu einem Macht­faktor entwickelt. NOD kontrolliert etwa die Hälfte aller Vorräte und zeigt keine An­sta­­lten, sich damit zu­friedenzugeben.

Die Einsätze teilen sich in zwei unterschiedliche Kategorien. In der ersten wer­­det Ihr ohne Bau­opt­ionen im Spiel­feld abgesetzt und manövriert die Ge­gen­seite mit Eu­ren Truppen durch geschicktes Taktieren aus. Ihr verteidigt z.B. ein Dorf vor feind­lichen NOD-Trup­pen oder macht es im umgekehrten Fall, als fanatische Jünger Kanes, dem Erdbo­den gleich.

Meist jedoch steht zu Be­ginn jeder Mis­sion ein Bau­fahrzeug und etwas Be­gleit­schutz zur Verfüg­ung. Ihr errichtet an ge­eigneter Stelle einen Bau­hof und investiert zuerst in eine Tiberium-Fabrik und ein Kraftwerk. Ist der finanzielle Nach­schub durch fleißiges Tiberium-Sam­meln gesichert, baut Ihr Eure Armee aus – Kaser­nen sorgen auf der Seite von GDI für Infanteristen, Fa­briken produzieren Pan­zer und anderes Kampfgerät.

Wollt Ihr Euch nicht aus­­schließlich auf die mobilen Einheiten verlassen, machen Sandsäcke, Stachel­draht, Mauern, Rake­ten­türme, Flak-Stellungen sowie MG- und Geschütz­türme das Eindringen in Eu­re Basis für jeden Geg­ner zum Selbst­mordkom­mando. Die Bösewichte von NOD sind im Prinzip mit den gleichen Truppen gesegnet, es stehen jedoch für jede Seite Spezial­einheiten zur Verfü­g­ung. Der Tarnpanzer auf Seiten von NOD wird z.B. erst sichtbar, wenn er attackiert wird und eignet sich deshalb optimal zum Aus­kund­­schaften feindlicher Stützpunkte. Es stehen jedoch nicht von Anfang an alle Bauoptionen zur Verfügung, und um einen “Mammut”-Panzer zu bauen, müssen etliche Level erfolgreich beendet wer­den.

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geil war es.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

C&C mit dem Digikreuz? Brrrrrr….

MadMacs
I, MANIAC
MadMacs

Leider gilt das für die meisten Genres

greenwade
I, MANIAC
greenwade

die RTS spiele aus der zeit waren auch deshalb so gut, weil sie nicht so überladen waren.

MadMacs
I, MANIAC
MadMacs

Trotz Pad Steuerung (PS) hatte ich es damals durchgespielt. Das war sogar richtig gut.