Conflict Zone – im Klassik-Test (PS2 / DC)

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Frieden schaffen mit Waf­fen: Was in der Realität gerade Hochkonjunktur hat, findet nun auch seinen Weg auf PS2 bzw. Dreamcast. In Ubis Echtzeitstrategiespiel Con­flict Zone schlüpft Ihr als Sand­kastengeneral in die Rolle der ICP (International Corps for Peace), die Staaten beim Kampf gegen Rebellen und Dik­tatoren zur Seite steht. Doch wie im wirklichen Leben spielt in solcherlei Auseinander­setzun­gen nicht nur das flinke, möglichst verlustfreie Zermalmen gegnerischer Truppen eine Rolle, sondern auch, wie der Einsatz dem TV-Pub­likum zu Hause präsentiert wird. So ist Euer Po­pularitätswert eine wich­tige Ressource: Nur wer Kollateralschäden an zivilen Dörfern vermeidet und munter Flüchtlinge mit seinen Hub­schrau­bern rettet, erntet das Vertrau­en von Öffentlichkeit und Vorgesetzten – und damit zu investierende Kommando­punkte (KP) bzw. fortgeschrittenere Einheiten und Techno­logien. Euer geldwertes KP-Konto (das übrigens auch ganz von alleine langsam wächst) nutzt Ihr zur Er­richtung von Energiegenera­toren, MG-Bunkern, Fahr­zeughallen, Kasernen oder Radar­stati­onen, zudem stellt Ihr natürlich allerlei Truppen wie Infanteristen, Artillerie, Luftabwehrge­schütze oder Panzer her. Über das reich belegte Pad wählt und gruppiert Ihr Eure Einheiten (deren An­griffslust sich in drei Stärken regeln lässt) und schickt sie in frei zoom- und drehbarer 3D-Optik über die weitläufige Spielfläche. Der Auftrag lautet in den diversen Missi­onen der Kam­pag­ne meist gleich: Lösche den Feind respektive seine Basis aus und rette so viele Zivilisten wie möglich.

Damit Ihr nicht allzuschnell gähnend das Pad zur Seite schmeißt, dürft Ihr in einer zweiten Kampagne auch die Gegen­spieler der ICP – die internationale Ge­heimorganisation Ghost – befehligen. Hier gewinnt Ihr keine Popularität durch Menschlichkeit, sondern bei der Rekru­tierung von Zivilisten in Eurem Lager und die lobhudelne Frontberichter­stat­tung durch Kameraleute in Eurer Einheit.

Zwar fehlt auf beiden Konsolen ein kurzweiliger Zweispieler-Modus, dafür stehen ein Dutzend KI-Kommandanten und doppelt soviele Karten für Einzel­gefechte ohne Story-Tralala bereit. Und wer immer noch nicht genug hat, spielt bereits gelöste Missionen einfach nochmal in einem härteren Schwierig­keitsgrad.

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