Days Gone – im Test (PS4)

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Die Welt steht am Abgrund. Abermillionen aggressiver Infizierter haben die Menschheit überrannt und an den Rand der Ausrottung gebracht. Die letzten Überlebenden harren zwei Jahre nach dem Ausbruch der rätselhaften Pandemie in kleinen geschützten Siedlungen aus und versuchen, in den Ruinen der Zivilisation irgendwie über die Runden zu kommen. Einer von ­ihnen ist Deacon St. John, Ex-Soldat und eines der zwei letzten Mitglieder des ­Mongrels-Motorradclubs. Ein rauer, kompromissloser Kerl, der kein Problem damit hat, das Recht des Stärkeren auszuüben und Kontrahenten mit aufgeschnittener Halsschlagader zurückzulassen. Um seine Geschichte dreht sich Days Gone: Findet er zusammen mit seinem Kumpel ­Boozer einen friedlichen Platz zum Leben? Gewinnt er Klarheit darüber, was mit seiner Frau passiert ist, die er aus den Augen verlor, als die Zombiehorden über seine Heimat herfielen? Und befindet sich unter der rauen Schale vielleicht doch ein weicher Kern? Ihr findet es heraus, während Ihr mit Eurem Motorrad kreuz und quer durch das malerische Oregon reist, massenweise Infizierte und Plünderer umbringt und Euch in den Dienst verschiedener Gruppierungen stellt, die alle eine ­andere Einstellung dazu haben, wie man in der Postapokalypse über- und zusammenlebt.

Wer sich beim Anblick der aus Hunderten ”Freaker” genannten Infizierten bestehenden Horden an Capcoms ”Dead Rising”-Serie erinnert und sich schon sorglos ins Getümmel stürzen will, dem werden schnell die Grenzen aufgezeigt. Deacon hält nicht sonderlich viel Schaden aus, heilt sich nicht selbstständig und ist schnell aus der Puste. Zu Beginn des Spiels habt Ihr schon mit kleinen Gegnergruppen genug zu tun – wer sich von hinten anschleicht und Schalldämpfer für seine Waffen benutzt, verhindert nervenaufreibende Gefechte oder dünnt zumindest die Reihen aus. Kommt es zum blutig inszenierten Intermezzo mit den Freakern, greift Ihr auf ein vielfältiges Arsenal aus Nah- und Fernkampfwaffen zurück; Brandsätze, Fallen und ­Medipacks baut Ihr in Horizon: Zero Dawn-Manier mit gesammelten Zutaten über ein Auswahlrad unterwegs. Natürlich kämpft Ihr auch gegen Menschen, diese lassen es aber an künstlicher Intelligenz vermissen: Versteckt Ihr Euch hinter Deckung und achtet auf heranstürmende Nahkämpfer, sind diese Auseinandersetzungen kein Problem.

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