Dead Man’s Hand – im Klassik-Test (Xbox)

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Schwingende Lassos, wiehernde Gäule und Zahnstocher-kauende Revolverhelden – aus diesem Stoff entstanden unzählige Leinwand-Wes­tern. Umso erstaunlicher, dass entsprechende Software bislang ein Nischendasein fristet. Doch heuer endet die Cowboy-Dürre: Neben Rockstars Red Dead Revolver schickt sich auch Dead Man’s Hand an, die Indianer-Ära wieder salonfähig zu machen.

Seinen Abschied aus dem Gangster-Geschäft hat sich El Tejón anders ­vorgestellt: Statt freundlicher Worte hagelt’s blaue Bohnen von den Ex-Kollegen – das schreit nach Rache!
Ergo begleitet Ihr Euren Pistolero fortan aus Ego-Ansicht durch insgesamt 24 Story-Missionen und lasst rauchende Colts sprechen. Die Gegner-Palette rekrutiert sich dabei aus Wildwest-Standards – vom dickbäuchigen Saloon-Besitzer über Eisenbahnräuber bis hin zu Damen des horizontalen Gewerbes. Nur gut, dass Mexiko-Import Tejón mit Schießprügeln umgehen kann wie Lucky Luke in seinen besten Zeiten: Doppelläufige Schrotflinten, obligatorische Winchester-Gewehre sowie diverse Revolver ebnen Euch den Weg. Und wer häufig daneben ballert, freut sich über das aberwitzige Punkte-System von Dead Man’s Hand: Die Zerstörung jedweder Inneneinrichtung respektive von rumstehenden Fässern füllt nämlich den ‘Legenden’-Balken. Letztere Reputation benötigt Ihr wiederum zum Aktivieren von Spezial-Manövern – Betäubungs-Salve, Sniper-Zoom oder Dreifach-Schuss erweitern dann Euer Arsenal.

Für Multiplayer-Freunde liefert Entwickler Human Head zudem zünftige Online-Modi: Besonders ‘Beute’ und ‘Truppe’ stechen aus dem Xbox-Live-Einerlei heraus. Während Ihr bei Ers­terem eine Kopfgeldjagd veranstaltet, kommt die ‘Truppe’ als Coop-Verteidigung gegen KI-Kämpfer daher.

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