Disgaea: Hour of Darkness – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Oliver Ehrle meint: Überzeugen statt blenden: Lineare Handlung, spartanische Grafik und wenig Bewegungsfreiraum sind normalerweise Kennzeichen einer digitalen Schlaftablette, aber im trickreichen Disgaea spielen diese Aspekte eine Nebenrolle. Die spannenden Kämpfe fordern Euren Grips mit Teamwork, Geografie und Geokräften: Beim Kalkulieren von Folgezügen und Kettenreaktionen raucht Euch regelmäßig der Kopf – Ihr ­müsst komplexer denken, als in Final Fantasy Tactics & Co. Denn wer in den 3D-Arealen nur einen Stein oder Farbklecks übersieht, pulverisiert irrtümlich schon mal die eigenen Helden! Besonders in den Item-Matches steigt der Druck gewaltig, hier müsst Ihr wegen nur einem Fehler bis zu zehn Kämpfe wiederholen. Die vielen Extraschlachten machen obendrein das in anderen Taktikspielen eintönige Heldentraining überflüssig: Egal ob Story oder Bonus, jedes Match bereichert neben der Erfahrung auch allerlei andere Elemente des Abenteuers – etwa Ausrüs­tung, Helden-Vielfalt und Geschäftsleben. Die englischen Klamauktexte und ausdrucksstarken Digi-Dialoge der US-Version hat Electronic Arts zum Glück nicht angetastet.

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Rudi Ratlos
28. September 2022 10:35

Caaaaptaaaain Gordon – Deeeefeeender of the Universe ? absoluter Zeitfresser mit äußerst kuriosen Charakteren, Teil 2 war ähnlich gut, danach schwankte die Qualität mitunter…