Doki Doki Literature Club Plus! – im Test (Switch)

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Startet Ihr Doki Doki ­Literature Club Plus!”das erste Mal, erwarten Euch gleich mehrere Warnbotschaften: ”Dieses Spiel ist nicht für Kinder und sensible Personen geeignet” oder ”Wenn du unter Angstzuständen oder Depressionen leidest, dann hast du mit diesem Spiel womöglich kein positives Erlebnis”, heißt es da. Falls Euch das seltsam erscheinen mag, da Doki Doki eigentlich wie eine typisch japanische, knuffig-romantische ”Hahn im Korb”-Visual-Novel daherkommt – es hat schon seine durchaus berechtigten Gründe und der erste Eindruck trügt hier sehr…

Anfangs geht es zwar tatsächlich darum, mit verschiedenen weiblichen Mitgliedern des namensgebenden Literaturclubs anzubandeln, aber unter der bunten Hülle rumort es bald. Doki Doki spielt mit Klischees, Konventio­nen und anderen Elementen, wie Ihr es so noch selten oder gar nicht erlebt haben dürftet. Teils auch deshalb, weil die Original-Fassung von 2017 auf dem PC erschien und dessen Eigenheiten für besonders einfallsreiche Kniffe nutzte. Zwangsläufig lassen sich die nicht identisch auf Konsolen transportieren, die alternative Lösung ist aber ordentlich gelungen: Das ”Hauptspiel” läuft hier nämlich innerhalb eines Windows-artigen Betriebssystems auf einem virtuellen ”Metaverse”-Rechner, wo auch die Extra-Inhalte, Einstellungen und mehr in Ordnern verstaut sind. So bekommen Plus!-Spieler etwa einen Schwung Skizzen, hochauflösende Motive oder einen erweiterten Soundtrack, vor allem aber sechs freischaltbare kurze ”Nebengeschichten”, die vor der Hauptstory spielen und von den ersten Treffen des Mädel-Quartetts erzählen.

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