Downward: Enhanced Edition – im Test (PS5)

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Dass Electronic Arts das Thema Mirror’s Edge abgehakt hat, liegt auf der Hand. Ein Segen also, dass sich seither immer wieder mal Indie-Entwickler dazu berufen fühlen, die damals eingeführte Kombination aus Ego-Perspektive und Parkour-Mechaniken für ihre eigenen Projekte zu nutzen. Ein solches hat sich überraschend viel Zeit gelassen, um sein Glück auch auf Konsole zu versuchen: Eigentlich erschien Downward bereits Mitte 2017 für PC – und eben erst jetzt als Enhanced Edition für PS5 & Co. Wobei sich hinter diesen Ergänzungen tatsächlich nicht viel mehr verbirgt als eine visuelle Feinpolitur, die aber gelungen ist. Stabile 60 fps und der hohen Auflösung gerecht werdende Texturen liefern eine zeitgemäße Darstellung der postapokalyptischen, aber eher von düsterer Fantasy inspirierten Szenarien.

In mehreren Umgebungen seid Ihr fast ausschließlich damit beschäftigt, den Weg zum jeweiligen Missionsziel mit Sprüngen und Klettereien zu finden. Im Lauf der Zeit kommen noch mystische Fähigkeiten dazu, die Euch unter anderem Greifhaken nutzen und Plattformen aktivieren lassen. Gekämpft wird selten und passiv: Weicht dann Steinkreaturen aus und klaut ihnen magische Blöcke vom Körper, wenn sie erschöpft sind. Das spielt sich gefällig und durchaus interessant, bleibt aber fast durchgehend etwas betulich und könnte dynamischer sein. Wirklich fordernd fallen eigentlich nur zusätzlich freischaltbare, abstrakte Hinderniskurse aus, bei denen Ihr auf Zeitjagd geht.

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