Dr. Kawashimas Diabolisches Gehirn-Jogging – im Test (3DS)

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Warum es mehr als fünf Jahre ­gedauert hat, bis ­Nintendo das ­dritte Gehirn-Jogging doch noch seiner europäischen Kundschaft vergönnt, wird wohl das Geheimnis des Mario-Konzerns bleiben. Hauptsache ist ohnehin, dass endlich auch wir erfahren dürfen, warum dieses als ”diabolisch” betitelt ist und der sonst so freundliche Dr. Kawashima dafür extra ein Teufelsgesicht aufsetzt. Wie bei den beiden DS-Vorgängern hat der renommierte Neurologe gemeinsam mit Big N ein für den täglichen Gebrauch ausgelegtes Übungsprogramm entwickelt, das unsere grauen Zellen auf Vordermann bringen soll.

Diesmal geht es schwerpunktmäßig darum, das sogenannte ”Arbeitsgedächtnis” zu trainieren und dadurch unter anderem die Konzentrations­fähigkeit zu stärken, die im modernen hektischen Alltag leidet. Kernstück des Gehirn-Joggings sind die acht namensgebenden ”diabolischen Übungen”, die sich spürbar von den eher lockeren Aufgaben früherer Teile unterscheiden: Bei der ersten geht es zwar auch nur ­darum, einfache Rechenaufgaben zu lösen. Allerdings sollt Ihr nicht die aktuelle Gleichung ­beantworten, sondern die davor. Es gilt also, mehr als ein Ergebnis im Kopf zu behalten – und wenn Ihr das schafft, wird nach einem Durchgang entweder das ­Tempo angezogen oder Ihr müsst Euch noch eine Lösung mehr merken. Macht Ihr dagegen zu viele Fehler, wird der nächste Durchlauf etwas einfacher.

Diese flexible Anpassung geht so lange, bis Ihr fünf Minuten mit der Aufgabe verbracht habt; das Resultat wird wie gehabt im Tagebuch vermerkt. Nach und nach schaltet Ihr die restlichen, teils ziemlich anspruchsvollen Übungen frei und bekommt auch noch weitere Tätigkeitsfelder spendiert: Das ”diabolische Zusatztraining” zählt nicht für das Gesamtresultat, soll Euer ­Arbeitsgedächtnis aber mit weniger stressigen Übungen schulen. Dazu kommen beliebte klassische Gehirn-Jogging-Aufgaben aus den früheren Teilen, unter ”Entspannung” knobelt Ihr beispielsweise mit einem netten Columns-Nachahmer und im ”Archiv” schmökert Ihr in Euren Ergebnissen oder lauscht interessanten Beiträgen von Dr. ­Kawashima.

Insgesamt ist das Angebot nicht unbedingt originell, aber ­angenehm reichhaltig und ­abwechslungsreich und funktioniert dank guter Erkennung Eurer per Stylus geschriebenen ­Zahlen und Buchstaben meist ohne ­Probleme.

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