
Meinung & Wertung
Steffen Heller meint: Drova bestraft mich zu oft für meinen Erkundungsdrang. Zu lange Ladebildschirme und die häufige Erkenntnis, dass ich für diese Abzweigung erneut zu schwach bin, nehmen mir die Laune am eigentlich sympathischen Grundgerüst. Ebenso hadere ich mit den Kämpfen, in denen ich immer wieder auf Cheese-Taktiken zurückgreife, da mir das eigentliche Kampfsystem zu steif daherkommt und keinen Spaß bereitet. Trotzdem kann ich dem Titel seine Faszination nicht absprechen. Wer mit speziellen Rollenspielen wie Elex oder Outward trotz ihrer Unbequemlichkeiten Freude hat, der dürfte auch Drova in sein Herz schließen.
”Drova” bietet viel Freiheit, fordert von Euch aber auch einiges an Geduld und Frusttoleranz.
| Singleplayer | ![]() | 67 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













Ähnlich wie Elex, wird auch mit Drova nie mein fall. Nicht wegen das Setting oder die Dialog, sondern der Frust Faktor.
Gothic gehört mit all seinen Ecken und Kanten zu meinen All-Time-Favorites, an die ich mich gerne zurückerinnere.
Und der spezielle “raue” Ton gehörte da einfach dazu. Komme auch aus dem Ruhrpott, da war man so “Sprech” halt auch gewöhnt. (Natürlich überspitzt formuliert; im Pott wurde/wird u. a. auch mal zivilisiert miteinander gesprochen und umgegangen 😉.)
@SonicFanNerd Ja, Gothic bzw. die Inspiration durch Piranha Bytes merkt man dem Titel auf jeden Fall stark an. Wenn man das Game-Design und diese Art von Dialogen heute immer noch mag, dann dürfte man vermutlich auch mit Drova seinen Spaß haben.
Ich fands zwar spielerisch ermüdend, aber eine gewisse Faszination bringt der Titel allemal mit. 🙂
Drova wird ja im Netz als das 2D-Gothic gepriesen. Meine Aufmerksamkeit hatte es jedenfalls dadurch. Da ich noch zig andere Spiele habe, landet das aber vorerst auf dem “irgendwann mal kaufen”-Zettel.