Dry Drowning – im Test (Switch)

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Seite 1

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Mordred Foley, Privatdetektiv mit dunkler Vergangenheit, residiert im Stadtstaat Nova Polemos und erhält im Jahr 2066 einen Auftrag, der ihn mitten in die Welt der politischen Intrigen führt und ihm die Chance bietet, einen Serienmörder zu entlarven, dessen Taten ihn seit Langem verfolgen…

Bei der aus Italien stammenden Visual Novel Dry Drowning gehen Story und Charaktere unverkennbar in Richtung Noir und Zukunfts-Dystopie. Die Mischung ist gelungen und kommt sowohl in den stimmungsvoll gezeichneten Motiven als auch in den Themen rüber: Zwar geht es primär um die Aufklärung gruseliger Mordfälle, aber auch politischer Extremismus oder Immigration werden erfreulich intelligent und weitgehend ohne Plattheiten aufgegriffen. Naturgemäß wird vor allem viel in Textform geplaudert und gelesen, während Ihr zwischen den Schauplätzen wechselt und diese gelegentlich mit dem ­Cursor nach Hinweisen untersucht. Hier und da warten zudem stimmig integrierte Rätsel-Einlagen und Befragungen, bei denen Foley eine Eigenheit zugute kommt: Wenn sein Gegenüber lügt, verzerrt eine Maske das Gesicht des Gesprächspartners und Ihr müsst durch das Vorweisen von Indizien die Wahrheit herauskitzeln, ohne Euch zu viele Fehler zu leisten.

Kompliziert ist dieses spielerische Grundgerüst nicht, aber es fügt sich zu einem gut gemachten Ganzen zusammen und profitiert vor allem von seiner gelungenen Story, auf die Ihr spürbar viel Einfluss habt. Immer wieder stehen Entscheidungen auch über Leben und Tod an, die deutliche Auswirkungen haben und Euch zu drei ebenso interessanten wie unterschiedlichen Enden führen.

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