El Paso, Elsewhere – im Test (Xbox Series X)

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Seite 1

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Ein weiterer Titel, den Ihr ohne mit der Wimper zu zucken als Klon bezeichnen könnt. Dieser orientiert sich von den Spielmechaniken bis zur Präsentation größtenteils am Remedy-Klassiker Max ­Payne aus dem Jahr 2001, ändert aber immerhin das Setting. Ihr schlüpft in die Haut des depressiv anmutenden Vampirjägers James ­Savage, der regelmäßig traurig-düstere Monologe vom Stapel lässt. Dieser verliebte sich nämlich einst in seine Vampirfreundin Draculae, die offensichtlich kein Gespür für unauffällige Decknamen hat. Statt in New York Bandenmitglieder zu erledigen, reist Ihr in ca. 50 Levels durch James’ Erinnerungen und erledigt in Bullet-Time strunzdumme Vampire, hektisch herumspringende Werwölfe und andere magische Gestalten, die mit gerade mal einem drögen Modell auskommen müssen. Auch die eher hässlichen Schauplätze wie ein Motel oder Friedhof werden regelmäßig wiederverwurstet, was zur optischen Tristesse beiträgt.

Dank des surrealen Szenarios, in dem Gegner unter anderem durch riesige ­Türen auftauchen und sich Gebiete ein wenig verändern, kommt zumindest etwas Abwechslung auf. Sehr simpel ist dafür das Mis­sionsdesign: Meist rennt Ihr durch Räume, sammelt wie in Doom farbige Herzen ein, um Türen zu öffnen, und rettet Zivilisten, um den Ausgang freizuschalten. Häufig könnt Ihr dabei sogar simpel durchrennen und die meisten Gegner ignorieren. Neben flackernden Objekten sorgten Bugs und Bildrateneinbrüche für einen technisch biederen Eindruck.

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joia
I, MANIAC
joia

ja, der test geht auf den punkt. hirnloser, simpler spaß für zwischendurch und immer mal wieder.