Etrian Odyssey V: Beyond the Myth – im Test (3DS)

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Auch wenn Nintendo anderes behauptet, nähert sich die Zeit des 3DS langsam, aber sicher ihrem Ende – und damit endet auch die über zehn Jahre andauernde und in zwei von drei Fällen über alle Maßen erfolgreiche Zwei-Screen-Ära. Von unnötigen Gimmicks bis zu brillanten neuen Ideen war alles dabei, und Atlus’ Etrian ­Odyssey gehört seit dem DS-­Debüt 2007 zur zweiten Gruppe: Der Kniff, einen knackig-kom­plexen Dungeon Crawler mit dem manuellen Anfertigen einer ­Karte auf dem unteren Touchscreen zu verbinden, war schlichtweg ­genial und ist auch 2017 ein Spielspaß-Garant für konzentrierte, geduldige Rollenspieler.

Nachdem die beiden Vorgänger die Dungeon-Erforschung mit Seefahrt und einem Luftschiff erweitert haben, kehrt Etrian Odyssey mit dem fünften Teil zu den Wurzeln zurück. Eine Stadt, ein großes Labyrinth, tausend Gefahren und eine furchtlose Heldentruppe, die Ihr Euch zu Beginn des Spiels selbst aus zahlreichen Klassen und Rassen zusammenbaut – mehr braucht es nicht für ein durchdachtes Dungeon-Abenteuer. Eine ausgewogene Gruppe solltet Ihr am Start haben: ­Masuaro und Fencer sorgen für den nötigen Bums, Necromancer und Dragoon stärken die Verteidigung, Faustkämpfer, Schamanen und Botaniker sind flexibel und vielseitig. Jede der zehn verfügbaren Klassen trägt ihren Teil zu einer effektiven Truppe bei, aber nur fünf Helden dürfen den Kerker gleichzeitig betreten. Schritt für Schritt erforscht Ihr die Labyrinthe, und jeder Schritt wird auf dem Touchscreen festgehalten. Für die Feinheiten seid Ihr aber selbst verantwortlich: ­Wände, Tore, Schätze, Fallen gilt es selbstständig einzuzeichnen, und im Falle Eures Ablebens bleibt die Karte auch erhalten. Das mit dem Ableben kann wieder ziemlich schnell gehen, denn bereits normale Monster sind ordentlich herausfordernd. Zum Glück warnt ein grafisches Element, wenn ein Angriff kurz bevorsteht. Die gefährlichsten Kreaturen im ­Dungeon sind die mächtigen FOEs: Die laufen sichtbar umher und haben allesamt ihre eigenen Verhaltensmuster. Eine Begegnung solltet Ihr zunächst vermeiden, viele FOEs sind sogar stärker als die ansässigen Bosse und können nur von einer gut trainierten Party erlegt werden – da ist es gut, dass Ihr mit den ­neuen Team-­Manövern auch ein paar neue Tricks im Repertoire habt.

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