Fatal Fury: City of the Wolves – im Test (PS5)

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Mit Fatal Fury, einer Arbeit des von ­Capcom zu SNK gewechselten Street Fighter-Schöpfers Takashi Nishiyama, beginnt 1991 auf dem Neo Geo SNKs bis heute anhaltende, innige Beziehung mit dem brachialen Bildschirm-Duell. Acht Jahre später liefert der Entwickler aus Osaka beim vermeintlich letzten Serienteil mit dem Untertitel Mark of the Wolves ein grafisch und spielerisch zeitloses Meisterwerk ab – und an dieses schließt das moderne SNK mit City of the Wolves nach mehr als einem Vierteljahrhundert nun an.
Ort der Handlung ist erneut SNKs fiktionale Metropole ­South Town, wo Altstars wie Terry ­Bogard und Billy Kane auf neue Gesichter wie Muay-Thai-Wissenschaftlerin Preecha und Killer Vox Reaper treffen. Eine besondere Rolle nimmt dabei der junge ­Kämpfer Rock Howard ein: Der ist der Sohn von Terry Bogards verstorbenem Erzfeind Geese Howard und ­wurde nach dessen Ableben von Terry aufgezogen – er muss sich jetzt seinem schweren Erbe stellen. Dazu kommen Wrestler Tizoc, Ninja ­Hokutomaru, die legendäre Mai Shiranui und viele andere talentierte Kampfkünstler sowie ein paar Gesichter, die von den langjährigen Serienfans weder erwartet noch gewollt waren.

Mit 17 spielbaren Figuren, zwei Bossen und 19 Stages ist City of the Wolves zum Start sehr ordentlich aufgestellt, mit den Altstars Joe ­Higashi, Andy Bogard, Fiesling Mr. Big und den Capcom-Gästen Ken Masters und Chun-Li gesellen sich im Laufe der kommenden Monate fünf weitere Download-­Figuren dazu, netterweise sind diese beim verpackten Spiel bereits im Preis inbegriffen.

Wo 1999 noch pixelig gekämpft wurde, prügelt man sich jetzt polygonal. SNK entschied sich für einen leicht schraffierten Comicstil, der im Vergleich zum eher zweckmäßigen Look der aktuellen King of Fighters-Episode direkt ein ganzes Stück charismatischer daherkommt – auch wenn es ­etwas irritiert, dass viele Hintergrundanimationen in einer niedrigeren Bildrate als die Action im Vordergrund abgespielt werden.

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Rudi Ratlos
16. Juli 2025 11:33

Wenn‘s mal im Angebot ist…

Max Snake
15. Juli 2025 12:37

Ich hätte mehr gehofft.

Nipponichi
14. Juli 2025 20:29

83 Prozent ist doch ganz ordentlich. Ich denke, das geht in Ordnung. Daß es nicht so genial rüberkommt, wie das Neo Geo-Original, war mir von vornerein klar. Ist bei Street Fighter ja auch nicht anders. Ein Street Fighter Alpha 3 finde ich bis heute auch immer noch genialer, als von der regulären Reihe, die Teile IV, V oder VI. Was aber nicht heißt, daß ich diese schlecht finde. Ganz im Gegenteil.

xarjaz
14. Juli 2025 19:59

Mir gefällt der Grafikstil nicht besonders und die bescheuerten neuen Charaktere geben dem Spiel für mich den Rest.