Final Fantasy IV (Pixel Remaster) – im Test (PS4 / Switch)

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Als Square Enix im Sommer 2021 die Final ­Fantasy Pixel Remaster auf den Weg brachte, war das für Fans eine emotionale Achterbahnfahrt: Die spektakuläre Ankün­digung, die klassischen Serienteile mit überarbeiteter Pixel-Grafik neu aufzulegen, sorgte für Begeisterung – die durch die PC- und Mobile-Exklusivität direkt danach erst einmal wieder in sich zusammenfiel. Fast zwei ­Jahre später sind die Pixel-­Remaster jetzt doch noch auf Konsole erschienen. Anstatt sie wie auf PC Stück für Stück zu veröffentlichen, bringt Square Enix die sechs Abenteuer gleichzeitig.

In Final Fantasy IV wird die Reihe unter der Regie von ­Takashi Tokita 1991 zu dem ­Final ­Fantasy, das wir heute noch kennen: Der Fokus liegt vor allem auf der Geschichte mit starken Figuren und ansprechend inszenierten Zwischensequenzen, im Kampf kommt erstmals das ­”Active Time Battle”-System zum Einsatz. Die rein rundenbasierten Gefechte der Vorgänger sind nun taktisch anspruchsvoller, dynamischer und ein ganzes Stück spannender.

Die Konsolenfassungen des Final Fantasy Pixel Remaster-Sextetts bieten im Vergleich zu den älteren PC- und Mobile-Versionen ­einige Vorteile: Der ungeliebte neue Schriftsatz ist zwar immer noch an Bord, dazu gibt es aber auch eine neue, passendere Pixel-Schriftart – ein großer visu­eller Fortschritt. Puristen dürfen nun anstelle der (sehr guten) neuen Musik-Arrangements auch den klassischen NES- und SNES-Soundtracks lauschen. Sehr willkommen sind zudem die umfangreichen Art-Galerien und die ­Musikplayer. Und wer sich das Leben leichter machen möchte, erhöht per Menü die Kampfbelohnungen – so gibt es nach einem Sieg dann mehr Gil und Erfahrungspunkte. Zwei andere zentrale Kritikpunkte wurden dagegen leider nicht angegangen. Das Scrolling ruckelt immer noch auf allen Systemen leicht und auch die Pixel-Größen sind zwischen Spielgrafik, Textkästen, Karte und Menürändern nicht vereinheitlicht – das schmälert die sonst überzeugende ­Präsentation. Auch die neuen Dungeons und andere Erweiterungen früherer Portierungen gibt es hier nicht – allerdings lässt sich das durchaus verschmerzen, fühlten die sich doch schon auf Game Boy Advance und Co. eher mäßig inspiriert und ­angetackert an.

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belborn
I, MANIAC
belborn

War ganz nett aber hatte es erst spät im SNES Zyklus gezockt,nach Breath of Fire oder FF6 hat es bissl seinen Zauber verloren.Vorallem die Grafik war dann zu schlicht.