Final Fantasy XII: The Zodiac Age – im Test (PS4)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Seit gut zehn Jahren verbiegt sich Square Enix regelrecht, um Final Fantasy auf der Höhe der Zeit zu halten – dabei hat man mit Teil 12 die perfekte Blaupause für ein zeitgemäßes Rollenspiel im Portfolio. ­Abgesehen von der Grafik merkt man diesem Spiel sein Alter nicht an: Die Kämpfe sind schnell, Ihr habt jederzeit volle Kontrolle und müsst Euch keiner fehleranfälligen KI beugen. Die Figuren sind interessant, die Geschichte angenehm erwachsen und Ivalice eine der spannendsten Welten, die man jemals in einem Rollenspiel erkunden durfte. Kritik­punkte gibt es kaum: Im letzten Drittel sackt die Handlung ein wenig ab, 60 Bilder pro Sekunde wären schön gewesen und ein paar Texturen sind bei näherer Betrachtung arg grob. Trotzdem stimmt das Gesamtbild: Schon 2006 überzeugte Final Fantasy XII mit ­herausragendem Design – das kommt auch im Jahr 2017 noch voll zur Geltung.

Daria Varfolomeeva meint: Final Fantasy XII hat alles, was ich an guten Spielen schätze: eine interessante Welt, eine mitreißende Geschichte, eine unterhaltsame Party und eine Grafik, die gut die Zeit überdauert hat. Doch eine Sache lässt dieses Spiel herausstechen: das Kampfsystem. Ich habe bereits Stunden im Gambit-Menü verbracht, um das Verhalten jedes einzelnen Teammitglieds perfekt an die aktuelle Situation und ihre Klassen anzupassen. Anstelle von sechs Tausend­sassas habe ich jetzt Spezialisten, deren Werte und Ausrüstung perfekt auf die jeweiligen Skills zugeschnitten sind – im Endeffekt ist das Team so viel durchschlagskräftiger. Die endgültigen Entscheidungen, die jetzt zu treffen sind, lassen mich das komplette System noch mehr wertschätzen als beim damals schon großartigen PS2-Original.

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