Fire Emblem Warriors: Three Hopes – im Test (Switch)

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Auf ein neues Fire ­Emblem oder zumindest ein Remake einer früheren Episode hoffen Fans schon länger. Aber bevor wieder rundenbasiert Einheiten verschoben (und ganz nebenbei noch Kämpfer und Kämpferinnen verkuppelt) werden, spendieren Nintendo und das Entwicklerteam Omega Force der altehrwürdigen Taktik-Reihe einen weiteren ­Action-Ableger. Im neuen Fire Emblem Warriorsgibt es keine in Felder aufgeteilten Kampf­arenen und Menügefechte, hier wird brachial zugehauen. Wie das ­Warriors im Titel nahelegt, pflügt Ihr mit Euren Figuren nur so durch Hundertschaften von gegnerischen Fallobst-Gegnern. Nun mag der Serienkenner einwenden, dass man so etwas ja bereits 2017 mit dem ersten Fire ­Emblem Warriors hatte, dort gaben sich sogar Helden aus der ganzen Seriengeschichte die ­Klinke in die Hand! Aber die neue Episode baut auf dem erfolgreichen und beliebten Three Houses auf – alleine schon die Aussicht auf ein Wiedersehen mit Claude, Edelgard und Dimitri lässt die Anhängerschaft aufhorchen.

Euch erwartet hier nicht einfach nur eine klopplastige Nacherzählung der bereits bekannten Geschichte(n): Statt Byleth spielt Ihr nun eine neue Hauptfigur – Shez ist nach Eurem Wunsch ein Söldner oder eine ­Söldnerin. Und auch hier kommt Ihr gleich zu Beginn den drei Anführern der Häuser der Militärakademie Garreg Mach zu Hilfe – aber als Belohnung werdet Ihr nicht als Lehrer angeheuert, sondern in ein Haus Eurer Wahl aufgenommen. Dann ist da noch ein Wesen namens Arval, das Euch das Leben rettet und die Fähigkeit verleiht, Euch in einen mächtigen Krieger zu verwandeln – Byleth scheint derweil als Antagonist zu fungieren…

Da stellt sich natürlich die ­Frage, wie sinnvoll und wichtig es ist, das Original zuvor gespielt zu haben. Immerhin habt Ihr es über die drei Häuser verteilt mit weit mehr als 20 Charakteren zu tun und deren Geschichten und Charakterentwicklung werden hier viel schneller abgehandelt. Keine Frage, wer ”Three Houses” kennt, wird hier viele Aha-Effekte erleben, während sich Neulinge des Öfteren fragen werden, warum eine Figur gerade so agiert, wie sie es tut, was es mit bestimmten Story-Elementen auf sich hat und warum gerade der Auftakt des Spiels so gehetzt wirkt. Denn das, wofür sich ”Three Houses” Dutzende von Stunden Zeit nimmt, handelt ”Three Hopes” in wenigen Prolog-Kapiteln ab und lenkt bereits dort die Geschichte in andere Bahnen. Wichtige Enthüllungen bleiben aus, andere Handlungspunkte werden innerhalb kürzester Zeit abgehakt

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Tabby
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Maniac
Tabby

Bester Warriors Ableger für mich auf Switch, da ich Persona 5 Strikers eher als JRPG sehe.