FlatOut: Ultimate Carnage – im Klassik-Test (360)

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Im hohen Norden sind die Nächte länger und Autofahrer rabiater: So hat es sich eine Truppe begabter Finnen zur Aufgabe gemacht, alle paar Jahre ein Rennspiel zu entwickeln, das in Sachen Mate­rialverschleiß durchaus mit der Burnout-Serie mithalten kann.

Nach zwei FlatOut-Teilen für die alte Konsolengarde steht nun mit Ultimate Carnage der erste Next-Gen-Ausflug an. Dabei handelt es sich nicht um eine vollwertige Fortsetzung, sondern eine überarbeitete Neufassung von Teil 2. Auf der DVD findet Ihr deshalb nur Strecken und Autos, die Fans der Reihe schon auf PS2 und Xbox demoliert haben, jedoch nicht annähernd in dieser Qualität. Auch wenn neue Umgebungen und Vehikel (noch) ausbleiben, wurden die bekannten Pisten grundlegend restauriert. Dank frischer, detaillierter Texturen und wesentlich mehr zerstörbarer Objekte auf und neben dem Kurs erstrahlen die rasanten Materialschlachten in neuem Glanz – umso beeindruckender, als dass nun zwölf Konkurrenten (vier mehr als bisher) um den Sieg rangeln und die Bildrate selbst im dicksten Getümmel stabil bleibt.

Ein paar Neuerungen hat Bugbear aber doch parat: Neben dem klassischen Karriere-Modus und der beliebten Stunt-Minispiele (bei uns wieder mit Crash-Test-Dummy statt menschlichem Fahrer im Cockpit) dürft Ihr so beim ’Carnage Mode’ ran. Der schickt Euch in Rennen, bei denen Ihr Punkte durch Zerstörung sammelt oder Euch ein Zeitlimit in Form einer Bombe im Nacken sitzt. Auch den Destruction Derbys wird durch alternative Regelwerke zusätzliches Laune-Potenzial eingehaucht, das besonders bei Online-Matches zur Geltung kommt, an einer Konsole gibt’s leider nur noch Solofahrten. Spaßiger wurde die Lust auf Vollgaschaos noch nicht in Szene gesetzt – da verzeiht man auch mal teils unfaire Gegner und frustige Vom-ersten-auf-den-letzten-Platz-durch-einen-kleinen-Fehler-Situationen.

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