For Honor – im Test (PS4 / Xbox One)

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Über einen Mangel an Alleinstellungsmerk­malen kann sich For Honor nicht beklagen: Nahkampf-Action im Mittelalter mit Mehrspieler-Fokus – damit vereint Ubisoft gleich mehrere ungewöhnliche Aspekte in einem Spiel. Solltet Ihr Euch dazu entscheiden, am Krieg zwischen Rittern, Wikingern und Samurai teilzunehmen, empfehlen wir Euch den Einstieg über den Story-Modus. Hier werdet Ihr an das Kampfsystem ­(siehe Kasten) herangeführt und lernt nach und nach sowohl die einzelnen Fraktionen als auch ­einen Großteil der zwölf Mehrspieler-Helden kennen. Als eine Art abendfüllende Aufwärmübung für die Multiplayer-Variante taugt der Story-Modus durchaus – erzählerisch gewinnt For Honor allerdings keinen Blumentopf. Sowohl Story als auch Charaktere sind kaum der Rede wert; lediglich Oberkriegsherrin Apollyon hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Dennoch ist die Kampagne ­solide: Die Kämpfe machen Spaß, die häufigen Kommentare der Spiel­figuren sorgen für ­Atmosphäre und die gut inszenierten Zwischensequenzen glänzen mit erstklassiger deutscher Vertonung. Auch die meist herausragende Optik samt toll animierter Charaktere vor bildschönen Kulissen trägt ihren Teil zum Kampagnen-Spaß bei. Diesen könnt Ihr ­lobenswerterweise mit einem Freund teilen: Der Story-Modus ist zu zweit kooperativ online spielbar. Zwar stehen die Kämpfe in der Kampagne im Mittelpunkt, ab und an wird das Geschehen jedoch mit weiteren Spielmechaniken aufgelockert: So bemannt Ihr Geschütze, liefert Euch eine Verfolgungsjagd zu Pferd oder beschützt eine ­gigantische Belagerungsramme. Da uns das Spiel auf ”normal” zu leicht vorkam, empfehlen wir Euch, direkt mit der dritten der vier Stufen zu beginnen. So schaltet Ihr nicht nur schneller Charakter-Upgrades für den Einzel- und Mehrspieler-Modus frei, sondern bekommt auch Gegner vorgesetzt, die eher auf dem Niveau von ­Online-Kontrahenten kämpfen.

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