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Allerdings zweigt dadurch die lineare Rahmenhandlung, die durch Filmschnipsel während und zwischen den Missionen voran getrieben wird, nicht von ihrem vorgegebenem Weg ab. Sämtliche Zusatz-Level harren in einem Extras-Menü ihrer Erfüllung. Dort werden im Lauf des Spiels auch immer mehr andere Goodies verfügbar. Neben Artworks und Zwischensequenzen bekommt Ihr auch die tollen atmosphärischen Elektro-Musikstücke geboten, die sonst im Raketen-Radau untergehen.
Auch wenn die Grundthematik und das Spielprinzip von G-Police 2: Weapons of Justice genau dem Vorgänger entspricht, die Designer von “The Wheelhaus” haben nicht vergessen, diverse Neuerungen einzubauen. So seid Ihr beim Einhalten von Recht und Ordnung nicht mehr nur auf zwei verschiedene Fluggeräte beschränkt, einige Missionen bieten auch Bodeneinsätze. Dabei besteigt Ihr entweder den Rhino, ein gut gepanzertes Polizeifahrzeug, in dem Ihr neben der Bordkanone auch einen Mörser zum Stoppen großer Syndikats-Droiden vorfindet. Oder Ihr werdet an’s Steuer eines gewaltigen Mechs, dem sogenannten Raptor gesetzt, der dank Zielvorrichtung und enormer Feuerkraft sogar mächtige gegnerische Kanonenboote vom Himmel holt. Zusätzlich verfügt das Ungetüm über Jump Jets, mit denen sich auch mittelhohe Bergketten locker überwinden lassen. In puncto Bedienung unterscheiden sich die beiden Bodeneinheiten erfreulich wenig von den Hubschraubern. Da nur je ein Button in der Belegung geändert wird, könnt Ihr mit Wagen oder Mech ohne große Einarbeitung loslegen.
G-Police-Veteranen werden sich bei der Steuerung über zwei sinnvolle Neuerungen freuen: Zum einen bekommt Ihr zwei ”Strafe”-Buttons spendiert, mit denen Ihr Euer Vehikel nach links oder rechts abdriften laßt ohne Euer Ziel aus den Augen zu verlieren. Zum anderen erhaltet Ihr einen zweiten Feuerknopf für ein zusätzliches Waffensystem.
Gleichzeitig eines der größten Highlights und Mankos des ersten G-Police war die Grafik. Farbenfrohe Explosionsorgien wurden erkauft mit geringer Sichtweite, einer sich aus dem Schwarz herausschälenden Landschaft und zeitweisem Ruckeln. Der Nachfolger bietet zwar ein hübscheres Feuerwerk und läuft selbst bei großem Feindaufkommen ansprechend flüssig, dafür haben die Programmierer die Sichtweite noch mehr zurückgeschraubt. Damit Ihr aber durch die Wolkenkratzer, die urplötzlich vor Eurem Cockpit materialisieren, nicht zu sehr überrascht werdet, deuten sich Gebäude bereits aus einiger Entfernung als Drahtmodell-Silhouetten an. Leider gilt das nicht für große Kampfschiffe oder schwebende Landeplattformen, die aus dem Nichts vor Eurer Nase auftauchen. Aber Top-Piloten verlassen sich ja nicht nur auf den Blick durch’s Fenster, der dreidimensionale Radar und eine abrufbare Übersichtskarte sind schließlich auch noch da.









Hab beide Teile sehr gemocht, schade dass das Genre ziemlich Tod ist, mit der heutigen Technik könnte man richtig spaßige Games erschaffen.