GORN – im Test (PS4)

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Ab in die Arena: Als Ego-Gladiator tretet Ihr rundenweise gegen muskelbepackte Glatzkopf-Ungetüme an, die auf kleinen Beinchen herumeiern. Auch die Waffen von Morgenstern über Schwert und Speer sind eigenwillig, wackeln sie doch wie zu weich geratene Gummi-LARP-Nachbildungen. Weniger Schaden richten sie deshalb aber nicht an, denn herumfliegende Köpfe und Gliedmaßen gibt es hier genauso wie Blutfontänen in typisch überzogener Cartoongewalt-Manier.

Leider wird das eigentlich witzige Massaker schnell fade, denn während sich die Waffen per Move-Controller ordentlich schwingen lassen, ist die Fortbewegungsmethode viel zu kompliziert und ein ständiges Ärgernis. Dazu kommt eine fiese Gesundheitsmechanik: Steckt Ihr einen Treffer ein, was im Chaos jederzeit leicht passieren kann, droht Ihr zu verbluten, sofern Euch nicht schnellstens ein “Revanche-Kill” gelingt – dadurch mutiert der launige Rabatz zur Frustquelle, die weniger gestählte VR-Metzger schnell vertreiben dürfte.

Schrulliges und gnadenlos überzogenes Ego-Gladiatorengemetzel in VR – ganz schön blutig, aber auch ganz schön banal.

Singleplayer53
Multiplayer
Grafik
Sound