Gotta Protectors: Cart of Darkness – im Test (Switch)

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Im Mai 2010 erscheint ein kleines Pixel-Spiel namens Protect Me Knight für Microsofts Xbox-Live-Indie-Games-Rubrik – ein eher kurz­lebiges Angebot auf der Xbox 360, bei dem Entwickler kleine, über die XNA-Umgebung ­erstellte Spiele ohne großen bürokratischen Aufwand an die Spieler bringen konnten. Protect Me Knight war eines der Spiele, die aus der Masse herausstachen – zum einen, weil es von Ancient, der Firma von Musik-Legende Yuzo Koshiro, stammt. Und zum anderen, weil es einfach richtig gut war. 2016 erscheint der Nachfolger Gotta Protectors in Japan und den USA auf 3DS, Europa geht leer aus – erst mit Gotta ­Protectors: Cart of Darkness kommt Europa wieder in den Genuss von Ancients reichlich abgefahrener 8-Bit-Action.

Im Mittelpunkt des Spektakels steht eine verwöhnte Prinzessin und ihr semi-kompetenter Trupp von Beschützern, wie dem mäßig cleveren Kämpfer, der vollschlanken Amazone, dem leicht exhibitionistisch veranlagten Ninja und anderen illustren Gestalten. Seit das heimatliche Schloss auf Ketten gesetzt wurde, streitet sich die Prinzessin gerne mit anderen Herrschern – und es liegt an der Helfertruppe, dafür zu sorgen, dass ihrer königlichen Hoheit dabei nichts passiert. Während das Schloss auf Ketten seinem Ziel entgegentuckert, vermöbeln die Beschützer alleine oder sogar im Viererpack all die Hundertschaften von Monstern, die versuchen, die rabiate Adelige aufzuhalten. In Sachen Auflösung und Farben orientiert man sich dabei an der guten, alten NES-Ära, haut dabei aber eine derartige Masse an Sprites auf den Bildschirm, dass ein NES bereits beim Gedanken an die Rechenleistung schmelzen würde. Wer mehr möchte, der greift bei den günstigen DLC-­Paketen mit neuen Musik-Varianten und Missionen zu.

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