GRID – im Test (PS4 / Xbox One)

14
5563
Zurück
Nächste

Seite 2

Auch das Streckensortiment ist überschaubar, aber dafür gut gewählt. Ein Dutzend ­Schauplätze stehen parat: Am sehenswertesten sind die engen Stadtkurse in San Francisco, Barcelona, Schanghai und Havanna. Dazu kommt eine anspruchsvolle Bergstrecke in China und eine Auswahl realer, teils weniger bekannter echte Rennkurse, die aber eins gemeinsam haben – ihre Layouts sind spaßig und meist für ­schnelle Fahrten ausgelegt. Denn bei ”GRID” geht es mitunter rustikal zu: Blechkontakt und riskantes Bremsen ist in Maßen kein Problem, Unfälle oder Dreher lassen sich je nach gewählter Schwierigkeit per Rückspulfunktion kompensieren.

Allerdings solltet Ihr nicht völlig ohne Hemmungen die Rempelsau rauslassen: Bedrängt Ihr einen Kontrahenten zu aggressiv, kann es passieren, dass der zum ”Widersacher” wird und Euch den Rest des Rennens ebenfalls kräftig beharkt. Generell sind die Gegner nicht gerade zimperlich, aber in puncto Schwierigkeitsgrad eher niedrig angesiedelt. Sie machen auch mal ohne Euren direkten Einfluss dicke Fehler mit Unfall- oder Überschlagsfolge – wer aber richtig herausgefordert werden will, sollte die Schwierigkeit bald hochschrauben. Ein paar traditionelle GRID-Elemente finden sich ebenso wieder, spielen aber eher Nebenrollen: Stets ist im Rennen ein Teamkollege dabei, dem Ihr via Boxenfunk auftragen könnt, anzugreifen oder defensiv zu fahren. In der Praxis fällt sein Wirken aber selten ins Gewicht. Durch das Sammeln von Erfahrungspunkten steigert Ihr Euren Rang, was bessere Kollegen oder optische Gimmicks wie Lackierungen und Verzierungen Eures Profilbilds freischaltet. Das sind jedoch nur Nebensächlichkeiten, weshalb es nicht weiter stört, dass Platzierungen beim Leveln keine Relevanz haben, sondern nur etwas beliebig wirkende ­Tempo-, Stil- und Mut-Aktionen verrechnet werden.

So ist das neue GRID kein Rennspiel mit viel Tiefgang geworden, punktet aber dort, wo es wichtig ist: Das Fahrverhalten fühlt sich prima an, die Action auf der Piste wird nicht langweilig und grafisch kommt das Geschehen ausgesprochen gut rüber. Gerade in Städten oder bei Nacht und im Regen zaubert die Technik spektakuläre und detailreiche Szenen auf den Bildschirm.

Zurück
Nächste
14 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
captain carot
17. November 2019 14:41

Ich hab im Arcade Racing Thread mal Bilder verlinkt, da kann man sich das gerne mal angucken. Der Schärfeeindruck schwankt massiv, aber von mäßig bis matschig. Der Eindruck ist dann eben gar nicht mal so selten wie bei manchen Switch Spielen, die beim dynamischen Scaling bis auf 540p fallen. Die Rückspiegel haben gefühlte 8fps und es mag daran liegen, dass einzelne Bildteile nicht unbedingt mit der gleichen Bildrate erneuert werden, aber der Bildeindruck ist auch sonst nicht so konstant wie bei Forza Horizon. Dazu kommt halt, dass Dirt 4 auch bei den Rennen mit vielen Teilnehmern einen viel besseren Eindruck auf der Basiskonsole hinterließ.

Auf der X sieht es halt ganz anders aus. Der Unterschied ist bei GRID schon sehr extrem. ich wüsste auch spontan kein Spiel, das auf der Basis-Xbox so unscharf aussieht, wie bei GRID stellenweise der Fall ist.

Lofwyr
17. November 2019 8:50

Das ist ja lächerlich.

D00M82
15. November 2019 8:17

Dazu steht das hier dabei:
PS4 Pro uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 1920×1080 and the highest resolution found being 2560×1440. The most common resolution on PS4 Pro seems to be 2560×1440. PS4 Pro downsamples from this resolution when outputting at 1080p.

Xbox One X uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 2304×1296 and the highest resolution found being 3840×2160. Pixel counts at 2304×1296 and 3840×2160 seem to be rare on Xbox One X with a common resolution found being 3072×1728.

PS4 uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 1344×756 and the highest resolution found being 1920×1080.

The only resolution found on Xbox One was 1344×756.

ghostdog83
15. November 2019 0:38

carot

Lt. der Quelle 1344×756, nur 30fps statt 60fps wie bei der X:

https://m.youtube.com/watch?v=OzZ9SjTAutI#

Lofwyr
14. November 2019 17:45

Wie gesagt. Auf der regulären Xbox sieht man von guter Grafik nicht viel. Und das Schadensmodell ist auch nicht so der Knaller. Echt schade da das Grundgerüst schon spaßig ist.

captain carot
14. November 2019 10:36

Ich muss leider vor allem sagen, dass GRID auf der Basis Xbox echt bescheiden aussieht und auch sehr viel schlechter läuft als auf der X. Rein gefühlt eine Auflösung von 540p bis 720p und fühlbar schwankende Bildrate, was in fast keinem Test zu lesen ist.
Ich weiß zwar nicht, wie es auf der Basis PS4 aussieht, auf der Pro läuft es ja auch gut, aber gerade wer das auf der Fat One oder One S spielen will, der bekommt echte Spaßbremsentechnik.

schweini
13. November 2019 19:42

Ist genau das worauf ich als PS4ler gewartet habe, fahre echt gern Grid. Ausserdem authentisch genug um Sims nicht zu verlernen, das ist fein.

Lincoln_Hawk
13. November 2019 17:50

Das stimmt natürlich auch wieder?
Aber vlt paar neue Anreize technisch zbsp mit dem neuen feedback des dualshock5
Oder halt auch grafisch
Wie gesagt man muss abwarten ?

Tokyo_shinjuu
13. November 2019 17:50

Was soll man in Sachen Rennspiel heutzutage denn auch noch großartig verbessern, außer der Optik? Open World, Physik, Detailgrad, da sind doch kaum noch Grenzen gesetzt.
Bur in Sachen KI seh ich noch Potential, nur denke ich werden die Entwickler auch auf Next Gen mehr auf Bling und online setzen als auf eine ausgefeilte KI.

BlackHGT
13. November 2019 16:56

Ja das wird denk ich mit der next Gen auch nicht besser. ?

Lincoln_Hawk
13. November 2019 15:53

Ich warte auf ein neues für die ps5 dann
Irgendwie is der Drops gelutscht diese Gen
Holt mich alles nicht mehr so ab oder wie im Fall bei dirt Rally 2.0 das da zig Strecken fehlen..halt per Dlc dann dazugekauft werden müssen das ist auch nicht so meins
Naja abwarten ?

Tokyo_shinjuu
13. November 2019 15:22

Nun NFS Heat und GRID haben sehr sehr wenig gemeinsam.

Was auch gut so ist.^^

Ich mag die Grid Teile sehr, NFS ist okay was ich bislang gespielt habe an Teilen, aber richtig vom Hocker gehauen hat mich keins bisher.

BlackHGT
13. November 2019 14:55

Nun NFS Heat und GRID haben sehr sehr wenig gemeinsam. Ausser das es spiele mit Autos sind… find beide sehr gut, aber im moment find ich Heat ein tick besser. 🙂

Dietfried
13. November 2019 14:43

na ja, zumindest scheint es ‘n ticken besser als nfs heat zu sein. bin auf jeden fall froh, noch meine 360 zu haben. racedriver grid sowie nfs shift lassen grüßen… 😉