GRID – im Test (PS4 / Xbox One)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Fünf Jahre musste ich warten, bis Codemasters endlich mein Lieblingsrennspiel von ihnen fortgesetzt hat. GRID erfüllt in vielen Aspekten auch wie erhofft meine Erwartungen: Die Grafik und vor allem das Design rund um die Kurse sieht toll aus, die Boliden steuern sich durch die Bank griffig und flott und in den Rennen geht es ordentlich rund, wenn auch in den engen Städten manchmal Autoscooter-Situationen auftreten. Jenseits der Piste hätte ich mir etwas mehr Substanz gewünscht, denn außer normalen Rennen gibt es kaum Abwechslung – schade, denn in Sachen Karriereaufbau hatten die Vorgänger mehr zu bieten. So vermisse ich ein wenig das letzte Etwas, spreche GRID aber trotzdem für Rennsport-Freunde eine Empfehlung aus.

Thomas Stuchlik meint: Ich werde mit GRID nicht so recht warm, denn es ist weder Fisch noch Fleisch. Strikte Rennklassen auf abgesperrten Kursen treffen auf simplifizierte Fahrphysik mit ständigem Hang zum Übersteuern – egal ob mit oder ohne Fahrhilfen. Selbst mit Lenkrad verhalten sich die Boliden überraschend schwammig. Zum Zweiten verführen die KI-Rowdys zu dreckiger Fahrweise, was so manchem Raser jedoch gefallen wird. Das Getümmel lässt sich zwar mit einer Quali-Hotlap umgehen (mit der Ihr meist vorn startet), doch dann löst sich eines der Hauptargumente für das Spiel in Luft auf. Denn GRID baut vorwiegend auf spaßige Kopf-an-Kopf-Duelle. Wie Ulrich anmerkt, mangelt es am Drumherum. Auch die knappe Streckenauswahl könnte mehr Umfang vertragen.

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captain carot
17. November 2019 14:41

Ich hab im Arcade Racing Thread mal Bilder verlinkt, da kann man sich das gerne mal angucken. Der Schärfeeindruck schwankt massiv, aber von mäßig bis matschig. Der Eindruck ist dann eben gar nicht mal so selten wie bei manchen Switch Spielen, die beim dynamischen Scaling bis auf 540p fallen. Die Rückspiegel haben gefühlte 8fps und es mag daran liegen, dass einzelne Bildteile nicht unbedingt mit der gleichen Bildrate erneuert werden, aber der Bildeindruck ist auch sonst nicht so konstant wie bei Forza Horizon. Dazu kommt halt, dass Dirt 4 auch bei den Rennen mit vielen Teilnehmern einen viel besseren Eindruck auf der Basiskonsole hinterließ.

Auf der X sieht es halt ganz anders aus. Der Unterschied ist bei GRID schon sehr extrem. ich wüsste auch spontan kein Spiel, das auf der Basis-Xbox so unscharf aussieht, wie bei GRID stellenweise der Fall ist.

Lofwyr
17. November 2019 8:50

Das ist ja lächerlich.

D00M82
15. November 2019 8:17

Dazu steht das hier dabei:
PS4 Pro uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 1920×1080 and the highest resolution found being 2560×1440. The most common resolution on PS4 Pro seems to be 2560×1440. PS4 Pro downsamples from this resolution when outputting at 1080p.

Xbox One X uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 2304×1296 and the highest resolution found being 3840×2160. Pixel counts at 2304×1296 and 3840×2160 seem to be rare on Xbox One X with a common resolution found being 3072×1728.

PS4 uses a dynamic resolution with the lowest resolution found being 1344×756 and the highest resolution found being 1920×1080.

The only resolution found on Xbox One was 1344×756.

ghostdog83
15. November 2019 0:38

carot

Lt. der Quelle 1344×756, nur 30fps statt 60fps wie bei der X:

https://m.youtube.com/watch?v=OzZ9SjTAutI#

Lofwyr
14. November 2019 17:45

Wie gesagt. Auf der regulären Xbox sieht man von guter Grafik nicht viel. Und das Schadensmodell ist auch nicht so der Knaller. Echt schade da das Grundgerüst schon spaßig ist.

captain carot
14. November 2019 10:36

Ich muss leider vor allem sagen, dass GRID auf der Basis Xbox echt bescheiden aussieht und auch sehr viel schlechter läuft als auf der X. Rein gefühlt eine Auflösung von 540p bis 720p und fühlbar schwankende Bildrate, was in fast keinem Test zu lesen ist.
Ich weiß zwar nicht, wie es auf der Basis PS4 aussieht, auf der Pro läuft es ja auch gut, aber gerade wer das auf der Fat One oder One S spielen will, der bekommt echte Spaßbremsentechnik.

schweini
13. November 2019 19:42

Ist genau das worauf ich als PS4ler gewartet habe, fahre echt gern Grid. Ausserdem authentisch genug um Sims nicht zu verlernen, das ist fein.

Lincoln_Hawk
13. November 2019 17:50

Das stimmt natürlich auch wieder?
Aber vlt paar neue Anreize technisch zbsp mit dem neuen feedback des dualshock5
Oder halt auch grafisch
Wie gesagt man muss abwarten ?

Tokyo_shinjuu
13. November 2019 17:50

Was soll man in Sachen Rennspiel heutzutage denn auch noch großartig verbessern, außer der Optik? Open World, Physik, Detailgrad, da sind doch kaum noch Grenzen gesetzt.
Bur in Sachen KI seh ich noch Potential, nur denke ich werden die Entwickler auch auf Next Gen mehr auf Bling und online setzen als auf eine ausgefeilte KI.

BlackHGT
13. November 2019 16:56

Ja das wird denk ich mit der next Gen auch nicht besser. ?

Lincoln_Hawk
13. November 2019 15:53

Ich warte auf ein neues für die ps5 dann
Irgendwie is der Drops gelutscht diese Gen
Holt mich alles nicht mehr so ab oder wie im Fall bei dirt Rally 2.0 das da zig Strecken fehlen..halt per Dlc dann dazugekauft werden müssen das ist auch nicht so meins
Naja abwarten ?

Tokyo_shinjuu
13. November 2019 15:22

Nun NFS Heat und GRID haben sehr sehr wenig gemeinsam.

Was auch gut so ist.^^

Ich mag die Grid Teile sehr, NFS ist okay was ich bislang gespielt habe an Teilen, aber richtig vom Hocker gehauen hat mich keins bisher.

BlackHGT
13. November 2019 14:55

Nun NFS Heat und GRID haben sehr sehr wenig gemeinsam. Ausser das es spiele mit Autos sind… find beide sehr gut, aber im moment find ich Heat ein tick besser. 🙂

Dietfried
13. November 2019 14:43

na ja, zumindest scheint es ‘n ticken besser als nfs heat zu sein. bin auf jeden fall froh, noch meine 360 zu haben. racedriver grid sowie nfs shift lassen grüßen… 😉