Hamilton’s Great Adventures – im Test (PS3)

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Gemeinsam mit seinem gefiederten Freund Sasha macht der passionierte Tropenhelm- und Schnauzbartträger Ernest Hamilton verfallene Urwald-Ruinen unsicher, kraxelt über brüchige Brücken, sammelt Klunker ein und weicht dabei fiesen Fallen aus – ein zeitlos gutes Rezept, das schon Lara Croft, Rick Dangerous oder Indiana Jones zum Erfolg verhalf – nur eben ohne den markanten Bartwuchs des diesmaligen Helden auf der Oberlippe.

Im puzzlelastigen Geschicklichkeits-Mix vom schwedischen Bionic Commando Rearmed 2-Entwickler Fatshark betrachtet Ihr das bunte Geschehen von schräg oben und steuert Hamilton ähnlich wie in einem Brettspiel: Ihr könnt nur Feld für Feld laufen, auf diagonale Bewegungen und Sprünge müsst Ihr verzichten. Dafür habt Ihr Euren Vogelhelfer Sasha dabei: Auf Knopfdruck schlüpft Ihr in dessen Federkleid, um per Analog-Steuerung frei über den aktuellen Level zu fliegen und Gegenstände aufzuheben, Schalter umzulegen oder Gegner abzulenken. Ziel ist es meist, Schlüssel zu finden, mit denen Ihr den Weg zu weiteren Herausforderungen öffnet. Die vier Szenarien vom Dschungel bis zur Wüste wurden hübsch modelliert und gefallen dank stimmiger Farben. Die Levels sind hervorragend ausgetüftelt, eine stimmungsvolle Soundkulisse untermalt das Geschehen unaufdringlich. Noch dazu wird die Geschichte so amüsant und sympathisch erzählt, dass man Hamilton einfach mögen muss.

So liefert Fatshark einen vorbildlichen Download-Spaß ab, der sich keine nennenswerten Blößen gibt und Puzzle-Fans mit Abenteuer-Faible erfreut.

Puzzlelastiger Geschicklichkeits-Mix mit durchdachten Levels und gelungener Präsentation.

Singleplayer8
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