Hardcore 4×4 – im Klassik-Test (SAT)

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Jugendschützer sollten sich ob des verdächtigen Titels schnell beruhigen: Nein, mit Hardcore 4×4 verspricht Gremlin keinen Magazin-Sonderpack voller nackter Mädchen, sondern eine waschechte Gelände-Rallye. Waren im letzten Monat die Motocross-Bikes mit Inter­national Moto-X an der Reihe, so dürft Ihr jetzt in vergleichbar mörderischem Terrain mit bulligen Allrad-Trucks um die Wette rasen. Auf sechs unterschiedlichen Strecken balgen sich die Trucks um die Spitzen­position. Dabei sind die Kur­se keine simplen Rundstrecken: Zum einen benötigen selbst gute Fahrer etwa eine Minute, um die kreuz und quer durchs Naturschutzgebiet führenden Wege abzufahren, zum anderen machen Euch realistische Wetterbedingungen die Tour-de-Force zur Hölle: Nebel verkürzt Eure Sicht auf Kühlerhaubenlänge, Schnee­­gestöber verschlechtert die Optik nochmals deutlich, und zu allem Über­fluß rasen die Umwelt-Rüpel auch in stock­dunkler Nacht durch die Pampa.

Ohne grobe Kurskenntnis seid Ihr aufgeschmissen: Teils erkennt Ihr die Wege selbst bei gutem Wetter erst in letzter Sekunde und donnert anfangs mangels vorbereitender Steuerbewegungen in die Begren­zungen. Zusätzlich machen Euch aufgewirbelter Sand (in der Wüste) und herumwirbelndes Laub (im herbstlichen Wald) die Orientierung schwer. Wer besonders fiesen Schlag­loch-Kombi­na­ti­o­nen ausweichen will, muß im Einzel­renn- oder Zeit­fahr-Modus (letzterer für bis zu acht Spieler nacheinander) einige Übungsrunden drehen und die zeitsparende Ideallinie erkunden, bevor er auf’s Ganze geht und sich den Turnier­strapa­zen unterwirft.

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