High On Life – im Test (Xbox Series X)

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1958
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Erneut schickt Euch ”Rick & Morty”-Co-Schöpfer Justin Roiland in ein Quassel-Abenteuer. Doch im Gegensatz zu Trover Saves the ­Universe und Accounting steckt hier eine Menge Spiel drin.

Die Eltern sind gerade für eine Woche aus dem Haus und schon wird die Erde von einem außerirdischen Kartell unterjocht, um aus den Menschen die beliebteste Droge des Universums herzustellen. Glücklicherweise lernt Ihr den Gatlin Kenny – eine plappernde Plasma-Knarre mit unbegrenzter Munition – kennen und werdet zum größten Kopfgeldjäger der Galaxie.

Obwohl die Gefechte gegen die meist gleichen Alienhorden aus Ameisen und gelben Schleimwesen nicht gerade mit Abwechslung überzeugen, gibt es auf Eurer Reise durch die umfangreichen Hub-Welten einiges zu tun. Das liegt zum einen daran, dass ein großer Fokus auf der Entdeckung liegt. Im Laufe des Abenteuers lernt Ihr weitere Gatlins kennen, die Spezial­fähigkeiten besitzen. Schrotflintenfrosch Gus verschießt Sägeblätter, die in vorgesehenen Wänden steckenbleiben, Uzi Sweezy hält die Zeit an und Kenny verschießt Schleimbälle, mit denen Ihr Plattformen drehen oder diese als Katapult nutzen könnt. Außerdem erwarten Euch ­Jetpacks, Dashes, Enterhaken und Magnetstiefel, die zur Erkundung abgelegener Ecken dienen. Das ist sinnvoll, denn meist findet Ihr dort Kisten, die Waffen-Mods, Sammelgegenstände und Pesos bereithalten, die Ihr in Upgrades wie mehr Munition, Leben oder mehr Jetpack-Energie inves­tiert. Damit lohnt sich auch eine Rückkehr in bereits erforschte Gebiete der drei Planeten. Der spielerische Mix erinnert gelungen an ”Journey to the Savage ­Planet”, aber hier mit deutlich mehr (englischem) Gequatsche. Das Gelaber Eurer Gatlins und Gegner ist sogar so ausufernd, dass die Entwickler Euch die Möglichkeit geben, den Redeanteil nur auf Storyinhalte zu reduzieren. Denn wer schon bei GTA Probleme bekommt, bei den Autofahrten Gesprächen zu folgen, der wird hier bei jedem Schusswechsel vollkommen überfordert werden. Es empfiehlt sich außerdem, dass Ihr dem Humor von Justin ­Roilands Anarcho-Serien wie ”Rick & ­Morty” oder ”Solar ­Opposites” etwas abgewinnen könnt. Wer bei Aliensperma-Dealern oder versklavten Glücksbärchen nicht schmunzeln kann, dem wird vermutlich ein großer Spaßfaktor der verrückten Geschichte entgehen. Technisch überzeugt die Optik trotz einiger Ruckler sogar auf der Xbox Series S, aber leider gibt es einige Bugs und ungünstige Rücksetzpunkte, die ein paar Neustarts erforderten.

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Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Ich muss das mal irgendwann weiterspielen.Ich hatte damals damit angefangen aber wegen anderer Spiele dann erst mal pausiert.Ist auf jeden Fall sehr witzig mit guter Grafik.